Anna Schäfer mit ihrer Mutter: ‚Wollten schon immer gemeinsam drehen‘

Die Schauspielerin Schäfer ist die Tochter von Angelika Thomas. Beide waren diese Woche bei «SOKO Hamburg» zu sehen.

Hallo Frau Schäfer. Vielen Dank für das Gespräch. Wie haben Sie die Festtage verbracht?
Ich danke Ihnen! Weihnachten war im Kreise meiner Liebsten. Leider nicht alle, da wir recht verstreut sind. Aber ich mag es besinnlich und daher ist es auch ganz schön, wenn es mal nicht zu trubelig ist.

Sie standen vor knapp elf Jahren unter anderem für die Sat.1-Formate «Eine wie Keine» und «Knallerfrauen» vor der Kamera. Dachten Sie in der Weihnachtszeit an diese Tage zurück?
«Eine wie Keine» ist wirklich schon sehr weit weg. Aber mit Martina habe ich ja bis seit der ersten Staffel «Knallerfrauen» jedes Jahr gedreht. Daran denke ich oft. Nicht zuletzt wegen der schönen Weihnachtssketche, die es gibt – auch in der «Martina-Hill-Show».

Vor zwei Jahren waren Sie für Das Erste in der Serie «Bonusfamilie» zu sehen. Ist die Serie eigentlich offiziell abgesetzt? Oder werden wir weitere Episoden zu sehen bekommen?
Die Bonusfamilie habe ich geliebt. Eine offizielle Absage weiterer Staffeln gab es nicht. Ich hoffe immer noch, dass es weitergeht!

Am Montag, den 3. Januar, waren Sie um 18.00 Uhr in der Serie «SOKO Hamburg» zu sehen. Wie ist es zu dieser Rolle gekommen?
Ich wurde angefragt und habe zugesagt.

Sie stehen mit Ihrer Mutter Angelika Thomas vor der Kamera – das ist ja nicht der normale Usus in Deutschland. Wie kam es dazu?
Meine Mama und ich wünschen uns schon seit vielen Jahren, mal zusammen vor der Kamera zu stehen. Das habe wir auch den Castern mitgeteilt und darauf hingewiesen, dass wir gern mal beispielsweise die gleiche Frau in verschiedenen Lebensphasen spielen würden oder eben Mutter und Tochter – und das ist nun Wirklichkeit geworden 

Gab es bei den Aufnahmen Reibereien zwischen Ihnen und ihrer Mutter?
Oh nein! Wir verstehen uns sehr gut und haben es total genossen. Sowohl, dass wir am Set Zeit miteinander verbringen konnten, als auch die Herausforderung der schauspielerischen Arbeit, die sich ziemlich anders anfühlt, wenn man sich so nah ist. Insbesondere, wenn man die gleiche Konstellation spielt, die man in echt hat, aber diese Konstellation eben eine völlig andere emotionale Qualität hat, als die echte.

Sie werden vermutlich zu Hause keine Schutzmasken tragen. Gab es für Sie und Angelika Thomas Ausnahmen oder mussten sich an das Prozedere halten?
Wir haben uns selbstverständlich an die Regeln gehalten.

Sie haben auch eine eigene Band. Wie oft mussten Sie zuletzt die Auftritte verschieben?
Die Band „ANNA&derSWINGKLUB“ liegt völlig auf Eis, nachdem wir immer wieder verschieben mußten und wir neun Leute auf der Bühne sind. Wir können das erst wieder machen, wenn wir wissen, dass wir eine größere Vorstellungsreihe hinbekommen. Mit meinem Musikkabarett „JETZT – morgen war gestern“ konnte ich ein paar Auftritte machen, aber es wurde auch viel abgesagt. Es ist schon mühsam, diese Auf-und-Ab...

Gleichzeitig erobern Sie ab 23. Januar wieder die Hamburger Bühne. Hoffen Sie, dass die Auffrischungsimpfungen reibungslos funktionieren und Sie auch wirklich auftreten können?
Oh ja! Das hoffe ich inständig! Ich freu mich unbändig auf meine „STELLA“ an den Hamburger Kammerspielen, die am 23.1.2022 Premiere dort haben wird!

Was sind Ihre Pläne für dieses Jahr? Vielleicht mal wieder eine Serienhauptrolle?
Bisher sind des Weiteren zwei Tourneen geplant. Aber ich hätte Riesenlust auf eine Serien- oder Filmhauptrolle!! Meine Termine gibt’s übrigens immer hier: https://www.annaschaefer.net/termine.
04.01.2022 11:31 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/131654