«Aktenzeichen XY» verliert leicht, liegt aber deutlich vor Historiendrama im Ersten

Das Erste war am Mittwoch mit einer Wiederholung von «Lotte am Bauhaus» einer der Verlierer des Abends. Auch ein «ARD extra» hatte schon öfters für deutlich höhere Quoten gesorgt.

Das beliebte Reportagemagazin meldete sich im ZDF mit einer Sonderausgabe «Aktenzeichen XY-Spezial: Vorsicht, Betrug» zurück. In der Folge berichtete Rudi Cerne von Verbrechen wie Cybertrading, Sextortion, Schadenersatz-Tricks und lebensbedrohlichen Stromschlägen. Die letzte reguläre Ausgabe hatte vor drei Wochen 5,49 Millionen Fernsehende zum Einschalten bewegt. Dies hatte einen guten Marktanteil von 16,8 Prozent zur Folge. Bei den 1,22 Millionen Jüngeren wurde zudem eine herausragende Quote von 13,5 Prozent gemessen.

An diesem Abend büßte das Format etwas an Reichweite ein, kam aber dennoch auf 4,72 Millionen Zuschauer. Die Quote sank im Verglich zur vorherigen Ausgabe leicht auf weiterhin gute 15,3 Prozent. Dem Programm blieben 0,96 Millionen jüngere Fernsehende erhalten. Ein kleineres Publikum gab es zuletzt im August 2020. Dies reichte noch immer für eine sehr starke Sehbeteiligung von 12,0 Prozent. Ab 23.15 Uhr überzeugte «Markus Lanz» 2,00 Millionen Interessenten und holte hohe 16,8 Prozent Marktanteil. Bei den 0,41 Millionen 14- bis 49-Jährigen wurden weiterhin 12,1 Prozent Marktanteil verbucht.

Das Erste entschied sich ein «ARD extra: Die Corona Lage» einzuschieben, welches sich rund um die Impfkampagne drehte. 4,04 Millionen Fernsehende ergatterten einen guten Marktanteil von 13,8 Prozent. Bei den 0,75 Millionen jüngeren Zuschauern war eine starke Quote von 10,6 Prozent möglich. Im Anschluss folgte eine Wiederholung des Historiendramas «Lotte am Bauhaus». Die Erstausstrahlung zählte Anfang 2019 4,19 Millionen Fernsehende und einen guten Marktanteil von 13,4 Prozent. Die 0,61 Millionen Jüngeren landeten bei einer soliden Sehbeteiligung von 6,4 Prozent. Für die erneute Ausstrahlung blieben nur noch 2,56 Millionen Zuschauer und akzeptable 8,3 Prozent Marktanteil übrig. Die 0,36 Millionen 14- bis 49-Jährigen fielen auf maue 4,5 Prozent zurück.
01.04.2021 09:20 Uhr  •  Laura Friedrich Kurz-URL: qmde.de/125947