Joyn-Serientipp: «Parks and Recreation»

Die Geschichte um das Grünflächenamt Pawnee erreichte 125 Episoden.

Nach dem Erfolg der Sitcoms «The Office» und «30 Rock» entstanden beim amerikanischen Fernsehsender NBC zahlreiche weitere Mockumentary-Serien im Workplace-Charakter. Handlungsort der Serien, die mit angeblich authentischen Interviews versehen sind, ist im Gegensatz zu «Modern Family» (ABC) das Büro. Während in «The Office» Steve Carrell seine Mitarbeiter terrorisiert, spielt «30 Rock» in der NBC-Zentrale.

Bei Parks and Recreation steht Leslie Knope, verkörpert durch Amy Poehler, im Mittelpunkt. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Grünflächenamtes der Stadt Pawnee, die unter zahlreichen soziokulturellen und ökonomischen Problemen leidet. Der fiktive Spielort leidet zunehmend an Fettleibigkeit, weil der führende Süßwarenkonzern „Sweetums“ Hauptarbeitgeber der Stadt ist. Im Mittelpunkt der ersten Staffel steht die Krankenschwester Ann Perkins mit ihrem Freund Andy Dwyer, da dieser in eine Baugrube hinter ihrem Haus stürzte und sich beide Beine brach.

Parks and Recreation brachte viele namhafte Schauspieler hervor. Amy Poehler, die die Hauptrolle übernahm, war zunächst acht Jahre bei «Saturday Night Live» zu sehen. Es folgten die Komödien «A Very Murray Christmas», «Sisters», «We Hot American Summer: First Day Of Camp» und die Regie an «Wine Country». Sie arbeitete mehrfach mit Tina Fey zusammen, die auch Parks and Recreationproduzierte.

Rashida Jones war während der Workplace-Comedy in Filmen wie «Cop Out», «The Social Network» und «Freunde mit gewissen Vorzügen» zu sehen. Sie synchronisierte Kinofilme wie «Alles steht Kopf» und «Klaus». Neben «Angie Tribeca» stand sie für Kenya-Barris-Comedy «#blackAF» vor der Kamera. Wie Poehler wurde Jones vor einiger Zeit in die amerikanische Filmakademie berufen.



19.01.2021 13:15 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/124197