«Lucie. Läuft doch!»: Die neue Dramaserie rettet die Quote bei Vox bislang nicht

Die Wiederholung von «Daniela Katzenberger – Familienglück auf Mallorca» schnitt dagegen bei RTLZWEI besser ab.

Eine neue Dramaserie ging unter dem Titel «Lucie. Läuft doch!» bei Vox an den Start. Ursprünglich war die Eigenproduktion für RTL gedacht, nun soll sie jedoch versuchen bei VOX den quotenschwachen Mittwochabend zu retten. Acht 45-minütige Folgen werden somit im Doppelpack zur Primetime ausgestrahlt. Das Leben der jungen und temperamentvollen Lucie ändert sich, als sie nach einer Schlägerei Sozialstunden in einem Heim für Kinder und Jugendliche ableisten muss. Sie startet als Küchenhilfe und erhält nach einem pädagogischen Wunder sogleich ein Jobangebot als Betreuerin.

Mit der ersten Folge lockte der Sender 1,07 Millionen Neugierige. Dies entsprach einem mauen Wert von 3,4 Prozent Marktanteil. Ab 21.10 Uhr erhöhte sich die Reichweite auf 1,16 Millionen Zuschauer. Dadurch kam eine annehmbare Sehbeteiligung von 4,0 Prozent zustande. In der Zielgruppe schalteten 0,37 sowie 0,40 Millionen Werberelevante ein. Dies bedeutete schwache 4,0 und 4,7 Prozent. Somit lief das Format ähnlich und teilweise schlechter als «The Good Doctor» in den Wochen zuvor. Im Anschluss liefen die Serien «Chicago Med» und «New Amsterdam» zudem extrem schwach. Jeweils miese 2,2 Prozent wurden insgesamt verbucht. Bei den Jüngeren wurden nur mickrige 1,9 sowie 1,3 Prozent Marktanteil eingefahren.

Auch bei RTLZWEI gab es einen Wechsel im Programm. Nach zwei Folgen «Die Wollnys» auf weiterhin solidem Niveau startete ab 22.15 Uhr die Wiederholung der zweiten Staffel von «Daniela Katzenberger – Familienglück auf Mallorca». Erstmals wurden die Folgen im März und April ausgestrahlt. Die Auftaktfolge erreichte damals zur Primetime ein Publikum von 1,08 Millionen Fernsehenden sowie durchschnittliche 3,0 Prozent Marktanteil. 0,56 Millionen Umworbene ergatterten zudem eine gute Quote von 5,4 Prozent. Am späteren Abend schalteten nun noch 0,60 Millionen und 0,30 Millionen 14- bis 49-Jährige ein. Die Sehbeteiligung befand sich mit 2,8 und 5,0 Prozent jeweils genau im Senderschnitt.

19.11.2020 09:10 Uhr  •  Laura Friedrich Kurz-URL: qmde.de/122873