Wer siegte im Show-Duell zwischen «Big Performance» bei RTL und «FameMaker» bei ProSieben? Wie lief es für «Dickes Deutschland» bei RTLZWEI und den Film «Avatar» in Sat.1?
Die meisten Zuschauer erreichte am Samstagabend Das Erste mit der Ausstrahlung des Films «Im Abgrund», den sich ab 20.15 Uhr 5,53 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und starke 19,1 Prozent am Gesamtmarkt anschauten. Aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen stammten dabei 0,73 Millionen Interessenten, die zu ebenfalls guten 10,1 Prozent bei den Jüngeren führten. Für eine Folge von «Mordkommission Istanbul» blieben 90 Minuten später 2,69 Millionen Zuschauer an ihren TV-Geräten, was mit solide 10,8 Prozent bei allen einherging, beim jungen Publikum rutschte Das Erste mit 4,7 Prozent unter dem Senderschnitt. Platz zwei bei allen und Rang eins bei den Jüngeren sicherte sich ein Promi-Special von «Der Quiz-Champion» im ZDF, das 4,56 Millionen Zuschauer und gute 16,4 Prozent am Gesamtmarkt erreichte. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen für das Format mit Johannes B. Kerner (Foto rechts) weit überdurchschnittliche 11,7 Prozent zustande, 0,83 Million Jüngeren wurden zur besten Sendezeit gemessen.
Damit war das ZDF nicht zuletzt den aktuellen Samstagsshows bei ProSieben und RTL überlegen, die erneut eine unterdurchschnittliche Leistung zeigten. Während die dritte Ausgabe von «Big Performance» bei RTL 1,70 Millionen Gesamtzuschauer und mäßige 11,1 Prozent der Werberelevanten einschalteten, brachte es «FameMaker» (Foto links) bei ProSieben auf nur 0,78 Millionen Showfans und enttäuschende acht Prozent in der Zielgruppe. Beim Gesamtpublikum standen für «Big Performance» schwache 6,1 Prozent zu Buche, während sich «FameMaker» sogar mit 2,8 Prozent begnügen musste - beides waren neue Tiefstwerte. Noch vor ProSieben landete am Samstagabend der Erfolgs-Film «Avatar» in Sat.1, der es zur besten Sendezeit auf 9,9 Prozent in der Zielgruppe bei 0,68 Millionen 14- bis 49-Jährigen brachte. Insgesamt schalteten für den Streifen 1,77 Millionen Zuschauer und 6,8 Prozent bei allen ein, womit «Avatar» im Gesamtmarkt noch vor RTL durchs Ziel ging.