«Late Night Berlin» strauchelt in die Sommerpause

Von einem zweistelligen Marktanteil war man zum Abschluss der Staffel weit entfernt. Zuvor machten die Nerds von «The Big Bang Theory» nach Startschwierigkeiten ihren Job gut.

Nicht immer war «Late Night Berlin» in dieser Staffel von Erfolg gekrönt. Neben sehr guten Ausgaben mit zweistelligen Marktanteilen gesellten sich auch vereinzelte Ausrutscher mit kaum mehr als fünf Prozent Sehbeteiligung hinzu. Nach guten 9,5 Prozent vor einer Woche fand die Staffel, ehe es in die Sommerpause geht, allerdings keinen guten Abschluss. Schlechter als an diesem Montag stand die Late-Night-Show in diesem Jahr nur zweimal da. Denn ab 23.10 Uhr reichte es dieses Mal mit 0,32 Millionen Umworbenen nur für maue 6,9 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Insgesamt musste sich Heufer-Umlaufs Show mit 0,41 Millionen Zuschauern und 2,9 Prozent begnügen. Vor acht Tagen waren noch knapp eine halbe Million Zuschauer dabei. Anfang April wurde letztmals vor der Pause eine zweistellige Sehbeteiligung erreicht.

Im Vorfeld der etwas schwächelnden Show machten die Nerds von «The Big Bang Theory» und auch «Young Sheldon» mit Abstrichen einen soliden Job. Zu Beginn der Primetime versammelte Sheldon Coopers Spin-Off 0,72 Millionen 14- bis 49-Jährige. Der Zielgruppen-Marktanteil betrug ausbaufähige 8,1 Prozent. Nach leicht unterdurchschnittlichen Sehbeteiligungen zwischen 7,4 und 8,0 Prozent kam erst ab 22.10 Uhr mit den Re-Runs von «The Big bang Theory» Fahrt auf.

So übergaben die Nerds nach guten 9,4 am Ende mit starken 10,3 Prozent Zielgruppen-Marktanteil an Klaas und seine Kollegen. Mit 0,95 Millionen Zuschauern und 4,5 Prozent präsentierte sich die Sitcom auch beim Gesamtpublikum gut. Zuvor waren immer zirka eine Million Zuschauer für die beiden US-Serien dabei.
26.05.2020 09:00 Uhr  •  Niklas Spitz Kurz-URL: qmde.de/118613