Krise wird größer: Staffeltiefs für «The Good Doctor»

Staffel zwei der Serie macht keinerlei Werbung dafür, dass Staffel drei nochmals zur Primetime antreten darf. An anderer Stelle jubelte die populäre Doku-Soap rund um die Großfamilie Wollny.

Vom Hit zum Flop: Das einst mit zweistelligen Zielgruppen-Marktanteilen gestartete «The Good Doctor» ist für VOX kein Erfolg mehr. Starker DFB-Pokal im Gegenprogramm hin oder her; der Senderschnitt ist mittlerweile in weite Ferne gerückt. Am Mittwoch fuhren die gezeigten Episoden neue Staffeltiefs ein. Die Serie holte um 20.15 Uhr nur noch 4,6 Prozent Marktanteil, eine Stunde später standen 4,3 Prozent (jeweils Zielgruppe) auf der Uhr. Die ermittelten Reichweiten beim Publikum ab drei Jahren lagen bei 1,06 und 1,05 Millionen. Vergangene Woche holte die Produktion noch 1,19 und 1,28 Millionen.

Richtig schlecht schlug sich im Anschluss auch «Chicago Med» - die Dick-Wolf-Serie floppte am späteren Mittwochabend mit nur 3,4 sowie 3,7 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. 0,72 und 0,57 Millionen Zuschauer insgesamt wurden verbucht.

Deutlich stärker unterwegs war da schon die RTLZWEI-Dokusoap «Die Wollnys», die mit einer Doppelfolge (20.15 bis 22.15 Uhr) auf 8,3 und 7,7 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten gelangten – sie lagen somit deutlich oberhalb der Sendernorm. Insgesamt schauten 1,20 und 1,16 Millionen Menschen zu.
31.10.2019 09:01 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/113313