Neuer Tiefschlag für «Bachelor in Paradise»

Unterdessen blieb «Hartz und Herzlich» bei RTLZWEI hinter den Erwartungen zurück.

Das «Bachelor»-Spin-Off «Bachelor in Paradise» kommt bei RTL in diesem Herbst nicht in Fahrt. Die erste Staffel strahlte der Sender im Hochsommer 2018 aus und verzeichnete tolle Werte. Gegen «Die Höhle der Löwen», den DFB-Pokal, «Hartz und Herzlich», «Joko & Klaas gegen ProSieben» und «In aller Freundschaft» hat das Format allerdings keine Chance. Lediglich 1,16 Millionen Menschen waren am Dienstagabend bei der zweistündigen Sendung dabei, in der Samantha Justus, Janine Christin Wallat und Carina Spack neu dazu kamen. Der Marktanteil fiel auf 3,8 Prozent.

Mit 0,73 Millionen 14- bis 49-Jährigen verbuchte «Bachelor in Paradise» einen neuen Tiefstwert. Der Marktanteil lag bei den Umworbenen bei schlechten 7,6 Prozent. Die zwei bisherigen Ausgaben holten noch 9,8 und 8,4 Prozent, bei den jungen Zuschauern ging es von 0,87 und 0,78 Millionen abwärts. Ab 22.15 Uhr folgte «Bachelor in Paradise – Der Talk» mit Frauke Ludowig, das sich allerdings nur 0,78 Millionen Zuschauer nicht entgehen lassen wollten. Bei den jungen Zuschauern fuhr man 0,36 Millionen Zuschauer ein, die Werte blieben gegenüber der Vorwoche nahezu stabil. Allerdings kann RTL mit 5,3 Prozent bei den Umworbenen überhaupt nicht zufrieden sein.

Unter diesem schlechten Vorprogramm litt auch die Kuppelshow «Adam sucht Eva», die RTL ab 23.15 Uhr wiederholt. Nur 0,62 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein, wovon 0,22 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Der Sender fuhr 4,6 Prozent beim Gesamtpublikum ein, in der Zielgruppe standen schlechte 5,4 Prozent auf der Uhr.

Bei RTLZWEI kehrte «Hartz und herzlich» mit neuen Episoden zurück. Dieses Mal beschäftigte man sich mit dem Ort Niedergörsdorf, der zwischen Berlin und Leipzig liegt. 1,42 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schalteten ein, der Marktanteil lag bei 4,6 Prozent. 0,78 Millionen Umworbene wurden ermittelt, der Marktanteil bei den jungen Menschen betrug weit überdurchschnittliche 8,0 Prozent. Der Auftakt der neuen Folgen lief somit deutlich erfolgreicher als die Reruns, die zwischen Juni und Anfang September wiederholt wurden. Allerdings waren die Benz-Baracken und Primasens im Frühjahr mit 10,5 Prozent deutlich erfolgreicher.
30.10.2019 09:10 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/113283