Familien-Saga bringt dem ZDF gute Quoten

Hochdramatisch begann der Auftakt zu zehn neuen Folgen der ZDF-Saga «Der Fürst und das Mädchen» mit Oscar-Preisträger Maximilian Schell als Fürst Friedrich von Thorwald. Mit 4,33 Millionen Zuschauern und durchschnittlich rund 14 Prozent Marktanteil verlief bereits die erste Staffel im Herbst 2003 ganz nach den Wünschen des ZDF. Auch das am vergangenen Mittwoch ausgestrahlte Serien-Special erzielte sehr gute Einschaltquoten.




"Ein falscher Schritt" hieß es ab 20:15 Uhr für im Schnitt 5,40 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren. Der Marktanteil der 90-minütigen Folge, deren romantische Kulisse - wie schon vor vier Jahren - das Wasserschloss Glücksburg in Schleswig-Holstein bildete, betrug 17,2 Prozent. Nicht ganz so stark, aber dennoch überdurchschnittlich sah es auch bei den 14- bis 49-Jährigen aus: Mit 1,15 Millionen Zuschauern dieser Altersklasse können sich die ZDF-Verantwortlichen über 8,6 Prozent Marktanteil freuen.

Im öffentlich-rechtlichen Duell konnte sich das ZDF damit deutlich gegen das Erste durchsetzen, das zur Hauptsendezeit mit der dritten und letzten «Wahl Check 05»-Ausgabe lediglich 3,38 Millionen Deutsche zum Einschalten bewegen konnte. In der Zielgruppe betrug der Marktanteil des von Frank Plasberg moderierten Talks nur 6,3 Prozent.

Die guten Primetime-Quoten reichten dem ZDF allerdings nur zu durchschnittlichen Marktanteilen im Tagesvergleich: Mit 13,4 Prozent beim Gesamtpublikum lagen die Mainzer am Mittwoch hinter RTL und Sat.1 sogar nur auf dem dritten Rang. Das Erste kam mit nur 10,6 Prozent Marktanteil abgeschlagen auf Platz vier. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es für das Zweite mit einem Marktanteil von 6,3 Prozent nur knapp zur vierten Position im Tages-Ranking vor der ARD und RTL II, die sich mit 6,2 Prozent Platz fünf teilen mussten.
15.09.2005 13:31 Uhr  •  Alexander Krei Kurz-URL: qmde.de/11279