BR schreibt schwarze Zahlen

Die Landesrundfunkanstalt mit Sitz in München sorgte im Jahr 2017 für ein gutes Plus.

Der Bayerische Rundfunk hat seine Sparziele erreicht: Nachdem in den vergangenen Jahren Verluste verzeichnet wurden, kam das Wirtschaftsjahr 2017 auf einen grünen Zweig. Die Anstalt verbuchte Erträge von 1,078 Milliarden Euro, während die Ausgaben auf 1,030 Millionen Euro taxiert waren. Demzufolge sind die Kosten um 5,5 Millionen Euro gesunken, sodass der BR ein Überschuss von 48,5 Millionen Euro vorweisen kann.

Grund für die Einsparungen: Die Rundfunkanstalten der ARD und das Deutschlandradio konnten mit den Gewerkschaften erreichen, dass die Altersversorgung der Mitarbeiter zurückgefahren wird. Wie der Bayerische Rundfunk schreibt, wurden so zwischen 2014 und 2018 rund 77,2 Millionen Euro eingespart. Der BR-Rundfunkrat genehmigte daraufhin den Jahresabschluss und die Wirtschaftsrechnung des Jahres 2017.

BR-Rundfunkratsvorsitzender Dr. Lorenz Wolf: „Der Bayerische Rundfunk stellt mit diesem Abschluss sein entschlossenes Handeln eindrucksvoll unter Beweis. Die umfangreichen und seit langem eingeleiteten Sparanstrengungen zeigen Wirkung, zugleich richtet sich der BR konsequent darauf aus, noch mehr aus der Region für ganz Bayern zu berichten.“

„Die große Akzeptanz der BR-Angebote in der bayerischen Bevölkerung, wie sie die aktuellen Reichweitendaten ausweisen, ist dabei ein Beleg dafür, dass es gelungen ist, die hohe Qualität des Programms aufrecht zu erhalten und wo möglich weiter zu heben“, führt Dr. Lorenz Wolf fort. „Der Rundfunkrat würdigt die dahinter stehenden enormen Anstrengungen aller Mitarbeitenden, die dem BR anvertrauten Rundfunkbeiträge sparsam und verantwortungsbewusst einzusetzen. Der BR ist darüber hinaus aber auch auf eine zeitgemäße Fortentwicklung der Rahmenbedingungen durch die Politik angewiesen.“
20.07.2018 11:08 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/102447