«Law & Order: SVU» hilft VOX nicht

Der Crime-Freitag des Kölner Senders liegt weiterhin brach. Auch historisch macht «Law & Order: SVU» sehr wenig Mut.

Macht die Serie die 20 voll?

In den kommenden Tagen entscheidet sich in den USA, ob «Law & Order: SVU» in eine 20. Staffel geht. Mit zuletzt teils weiterhin über 6,5 Millionen Zuschauern bei NBC sollte eine nochmalige Verlängerung aber nicht ernsthaft auf der Kippe stehen.
Deutlich geschrumpft ist der «Chicago»-Anteil am Freitagabend bei VOX. Die nicht wirklich stark gelaufenen Episoden der aus der Schmiede von Dick Wolf stammenden Serie wurden abgelöst von einem Dreierpack von «Law & Order: Special Victims Unit», einer Krimiserie, für die übrigens ebenfalls Dick Wolf verantwortlich zeichnet. Bis Februar 2018 lief die Serie zuletzt am Freitagabend, Erfolge stellten sich aber nicht ein. Letztmals bescherte das sehr traditionelle Krimiformat VOX Ende März 2017 am Freitag leicht überdurchschnittliche Quoten, damals waren es 6,8 Prozent.

Die Serie kehrte nun mit den Episoden „Terror“ und „16 Jahre“ ins VOX-Line-Up zurück, beide wurden Mitte Oktober vergangenen Jahres erstmals gezeigt und holten bei ihrer Free-TV-Premiere in der klassischen Zielgruppe 7,3 (wegen des im Season-Vergleichs gestiegenen Quotenschnitts ein knapp unterdurchschnittlicher Wert) sowie 4,8 Prozent Marktanteil. Die erneute Ausstrahlung beider Folgen kam nun auf schwache 3,5 sowie 4,5 Prozent. Bei allen generierte der Krimi 0,64 sowie 0,71 Millionen Zuschauer. Ein weiterer Re-Run ab 22.15 Uhr ließ die Werte dann auf leicht bessere 4,7 Prozent steigen, riss damit aber ebenfalls keine Bäume aus.

Erst nach 23 Uhr gab es dann doch noch eine «Chicago»-Geschichte zu sehen: Mit «Chicago PD» blieb man ermittelnden Polizisten treu. Doch angesichts von 3,1 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe war diese Programmierung kein Erfolg.
05.05.2018 09:20 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/100759