Quotencheck

«Service-Team Deutschland – Wir testen für Sie!»

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Wurde das Verbrauchermagazin in der Sat.1-Gold-Primetime vom Publikum in ausreichendem Maße angenommen?

Die Produktionsfirma Me Works hatte im Herbst 2015 nicht gerade ein glückliches Händchen bewiesen, als es darum ging, ein neues Vorabend-Magazin in Sat.1 zu installieren. Nach nur zwei Wochen war «Unser Tag» bereits Geschichte. Die dafür geschaffenen Redaktionsräume in Köln konnten nun jedoch für ein anderes Format gebraucht werden, nämlich für «Service-Team Deutschland – Wir testen für Sie!», das Sat.1 Gold ab dem 10. Februar jeweils mittwochs gegen 21.05 Uhr ausstrahlte. Das gemeinsam mit Redseven Entertainment produzierte Verbrauchermagazin ging unter anderem Fragen wie „Wo verstecken sich im Haushalt die größten Stromfresser?“ oder „Wie holt man beim Autokauf die besten Rabatte raus?“ nach.

Der Start verlief aus Quotensicht alles andere als nach Plan. Mit dem DFB-Pokal-Spiel der Bayern hatte man zu Beginn allerdings auch einen sehr starken Gegner zu verkraften. Mehr als 0,5 Prozent Marktanteil waren somit in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen nicht drin gewesen. Im Durchschnitt kam der sogenannte Best-Ager-Sender bei den Umworbenen im Februar auf 1,3 Prozent – insofern bestand wahrlich viel Luft nach oben. Bei allen Fernsehenden ab drei Jahren belief sich die Auftakt-Quote auf ebenso magere 0,4 Prozent. 140.000 Menschen schauten sich die erste Ausgabe insgesamt an, 70.000 davon waren im werberelevanten Alter.

Die zweite Sendung baute die Zuschauerzahl beim Gesamtpublikum deutlich aus. So kletterte die Gesamtreichweite auf 220.000 Zuseher. Bei den Jüngeren hingegen rutschte man auf 50.000 Interessierte. 0,7 Prozent machte das am Gesamtmarkt aus, 0,4 Prozent wurden in der Zielgruppe ermittelt. Nach wie vor waren das viel zu niedrige Werte. Ein richtiger Aufwärtstrend sollte sich zunächst nicht einstellen, denn Folge drei lag bei 0,5 Prozent in beiden Zuschauergruppen. Die Sehbeteiligung ging auf 160.000 insgesamt zurück, während bei den Umworbenen immerhin ein leichtes Plus verbucht wurde und 60.000 14- bis 49-Jährige vor den Mattscheiben dabei waren.

Am 2. März dann folgte ein Aufbäumen auf 230.000 Zuseher, wiederum eine Woche später standen sogar 330.000 Gesamtzuschauer zu Buche – so viele wie noch nie für das selbsternannte Service-Team. Je 1,1 Prozent wurden bei den Werberelevanten ausgewiesen, bei allen standen 0,7 sowie 1,0 Prozent auf dem Papier. Besser wurde es danach nicht mehr. Die letzte Ausgabe kam bloß auf ernüchternde 170.000 Zuseher insgesamt sowie Marktanteile von jeweils 0,5 Prozent bei Jung und Alt.

Keine einzige Ausgabe schaffte den Sprung über den Senderschnitt von Sat.1 Gold – das ist eine ziemlich schlechte Bilanz und eigentlich selbst für einen kleinen Spartensender nicht hinnehmbar. 210.000 Menschen ab drei Jahren sahen sich die sechs Folgen im Mittel an, 80.000 davon befanden sich im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Daraus resultierten schwache 0,7 Prozent Marktanteil.

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