Blockbuster-Battle

Filmcheck: «Salt»

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Versalzt der Agententhriller mit Angelina Jolie seinen ausstrahlenden Sendern die Quote?

Im Sommer 2010 startete mit dem Agententhriller «Salt» der Versuch von Sony Pictures, ein neues Actionfranchise aufzubauen. Mit Superstar Angelina Jolie in der Hauptrolle, einer soliden Marketingkampagne und recht positivem Kritikerfeedback in die Kinos entlassen, generierte die Regiearbeit des Australiers Phillip Noyce weltweit 293,50 Millionen Dollar. Bei einem Budget von 110 Millionen und recht hohen Erwartungen seitens des Studios, welches auch gegen Noyces Willen ein leichter verdauliches Ende durchsetzte, genügte dies aber nicht, um der geplanten Fortsetzung eine hohe Priorität einzuräumen. Zuletzt hieß es Ende 2012, dass Sony einen Autor für Teil zwei anheuerte, weitere nennenswerten Neuigkeiten blieben seither aus.

In den deutschen Kinos verkaufte «Salt» 818.911 Eintrittskarten. Dies brachte dem FSK-ab-16-Actioner einen mäßigen 45. Platz in den Jahrescharts, direkt hinter Jason Reitmans Dramedy «Up in the Air» und dem 3D-Horror «Saw – Die Vollendung». Die Free-TV-Premiere verlief am Sonntag, den 26. August 2012, aber sehr gut. Eine gekürzte Fassung lockte um 20.15 Uhr 4,28 Millionen Menschen an die Fernseher, was ProSieben tolle 13,0 Prozent einbrachte. Somit sicherte sich der Film einen Rang in den Top Five der Sonntagsblockbuster 2012 bei der roten Sieben.

Bei den Umworbenen wurden derweil 3,06 Millionen Interessenten gemessen, was weit überdurchschnittlichen 22,2 Prozent Marktanteil entsprach. Diese Reichweite reichte jedoch nicht für die Top Five bei den Werberelevanten – hier genügte es nur für den siebten Platz im Fernsehjahr 2012. Am 3. Februar 2013 holte eine erneute Ausstrahlung auf demselben Sendeplatz bei 3,24 Millionen Gesamtzuschauern und 2,17 Millionen Jüngeren sehr gute 9,0 respektive 15,0 Prozent Marktanteil.

Noch in derselben Nacht zeigte ProSieben auch die ungeschnittene Kinofassung. Diese erwärmte ab 23.50 Uhr 0,58 Millionen Actionfreunde für sich. Während insgesamt sehr gute 7,5 Prozent drin waren, genügte es bei den 14- bis 49-Jährigen bloß für mäßige 10,2 Prozent. Am Montag, dem 30. Dezember 2013 zeigte dann das ZDF die US-Produktion, was ab 22.15 Uhr 3,25 Millionen TV-Nutzer ansprach. Somit erarbeitete sich der Mainzer Sender solide 12,9 Prozent, das junge Publikum sorgte derweil für tolle 12,0 Prozent.

Am 2. Februar 2014 kehrte «Salt» zum Münchener Privatsender zurück, der das Angelina-Jolie-Vehikel um 22.30 Uhr unzensiert zeigte. 1,49 Millionen Agententhriller-Anhänger waren mit an Bord, was löbliche 8,6 Prozent mit sich brachte. Bei den Umworbenen war «Salt» dieses Mal kein so großer Renner, mit guten 12,3 Prozent und 0,91 Millionen Zuschauern durfte ProSieben dennoch recht zufrieden sein.

«Salt» ist am Sonntag, den 16. November 2014, ab 22.30 Uhr bei ProSieben zu sehen.

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