Wirtschaft

Lichtblick Deutschland

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RTL Group legt hierzulande zu, alle andere Werbemärkte seien rückläufig gewesen, meldet das Unternehmen.

Kernzahlen

  • EBITA: +6,4% auf 714 Millionen Euro
  • Nettogewinn (ggü. Vorjahreszeitaum): +41,2% auf 535 Millionen Euro
  • Mediengruppe RTL Deutschland: EBITA +9% auf 399 Millionen Euro
Erneut gute Quartalszahlen hat die RTL Group am Dienstag vorgelegt. Das Unternehmen steigerte seinen EBITA in Q3, also das operative Ergebnis, auf 535 Millionen Euro und legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 41,2 Prozent zu. Die Umsatzrendite der RTL Group verbesserte sich entsprechend auf 17,6 Prozent. Die guten Ergebnisse kamen zu Stande, obwohl der Werbemarkt in weiten Teilen Europas rückläufig sei, heißt es aus der Konzernzentrale.

Entsprechend ging der Umsatz der RTL Group leicht um 1,5 Prozent auf 4.048 Millionen Euro zurück. Nur in Deutschland wurde hier ein Plus verzeichnet, wenn auch mit 0,1 Prozent nur ein recht kleines. „Mit führenden Marktpositionen generiert die RTL Group sowohl starke als auch nachhaltige Gewinne und Cashflows und schafft damit einen deutlichen Wertzuwachs für ihre Anteilseigner. Während das Geschäft in Deutschland besonders erfolgreich verlief, waren auch unsere anderen Geschäftsbereiche in der Lage, den schwierigen Marktbedingungen zu widerstehen“, erklärten die beiden Konzernchefs Anke Schäferkordt und Guillaume de Posch am Dienstag.

Mit Blick auf die verbleibenden Wochen des Jahres sei man zuversichtlich, ein EBITA von mehr als 1 Milliarde Euro für das Gesamtjahr 2013 zu erzielen. Die Mediengruppe RTL Deutschland hat ihr operatives Ergebnis in 2013 bis Ende September um starke neun Prozent gesteigert – es liegt bei aktuell 399 Millionen Euro. Verantwortlich dafür ist ein höherer Umsatz und „Kostendisziplin“, also Einsparungen. In Frankreich, das zur Zeit einen massiv rückläufigen Werbemarkt hat, ging das operative Ergebnis der Group 6 leicht um sieben Millionen auf noch 154 Millionen Euro zurück. Das EBITA von RTL Nederland stieg um 5,5 Prozent auf 58 Millionen Euro.

Die Produktionssparte Fremantle freut sich unterdessen über die Popularität ihrer Marken. «Idol», «Got Talent» und «X-Factor» würden inzwischen in so vielen Ländern hergestellt wie noch nie zuvor.

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