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ProSieben & Sat.1: Spielfilmwiederholungen laufen mau

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Sat.1 & ProSieben vertrauten in Konkurrenz zu starkem Live-Sport auf Spielfilme. Keiner der beiden Sender erzielte damit jedoch zufriedenstellende Quoten.

Gegen die UEFA Champions League beim ZDF zu bestehen, stellt für Privatsender am Mittwochabend meist eine sehr undankbare Aufgabe dar. Wenn man dann auch noch RTLs «Bachelor» entgegentritt, der sich seit Wochen auf Top-Niveau hält, wird ein erfolgreiches Unterfangen noch schwerer. Mit Spielfilmen versuchten Sat.1 & ProSieben diesmal am Mittwochabend dieser Konkurrenz entgegenzuwirken. ProSieben zeigte ab 20.15 Uhr «Disturbia» . Der Thriller mit Shia LaBeouf interessierte insgesamt 0,99 Millionen Personen, die 0,67 Millionen 14- bis 49-Jährige umfassten. Während sich der Gesamtmarktanteil auf 3,2 Prozent belief, standen bei den Werberelevanten enttäuschende 6,4 Prozent zu Buche.

Ab nächster Woche kehrt am ProSieben-Mittwoch übrigens «Akte X»  zurück. Das Comeback kommt früher als ursprünglich geplant, da ProSieben zuletzt bei «Zoo»  die Reißleine zog, als die Drama-Serie immer schwächere Werte erzielte (siehe Info-Box). Später am Mittwochabend löste «Gesetz der Rache»  «Disturbia» ab. Der Spielfilm aus dem Jahr 2009 hielt noch 0,55 Millionen 14- bis 49-Jährige, was in schon deutlich besseren 9,6 Prozent resultierte. Insgesamt blieben 0,83 Millionen Personen und 5,1 Prozent aller Fernsehenden dran.

Sat.1 sendete unterdessen passend zum 14. Februar «Valentinstag» , der 1,26 Millionen Zuschauer anlockte. Diese enthielten 0,69 Millionen Personen aus der Zielgruppe, wo Sat.1 ebenfalls dürftige 6,8 Prozent erzielte. Insgesamt standen 4,2 Prozent zu Buche. Schon fünf Mal lief der Film im deutschen Fernsehen, allerdings erstmals bei Sat.1. Bei RTL, VOX und auch bei RTL II schaffte es die Liebeskomödie kein einziges Mal, den Senderschnitt einzuhalten. Ab 22.50 Uhr folgte bei Sat.1 «Couchgeflüster» , der noch 0,49 Millionen Interessenten ab drei Jahren zählte, was nur 3,6 Prozent Gesamtmarktanteil nach sich zog. 0,30 Millionen Jüngere führten zu 6,3 Prozent in der Zielgruppe.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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