US-Fernsehen

«The Handmaid's Tale» wird ab April weitererzählt

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Die düstere, gesellschaftskritische Hulu-Serie geht im späten Frühling in die zweite Runde. Für eine Gastrolle hat sich eine Oscar-Gewinnerin angekündigt.

Darum geht's bei «The Handmaid's Tale»

«The Handmaid’s Tale» beruht auf der gleichnamigen Romanvorlage von Margaret Atwood aus dem Jahr 1985. (In Deutschland trägt das Buch den Titel «Der Report der Magd».) Darin wird eine düstere Zukunftsvision der Vereinigten Staaten gezeichnet: Die Menschen haben verheerende Umweltkatastrophen herbeigeführt, religiöse Fanatiker haben das Sagen und Unfruchtbarkeit wird zu einem Problem. Dieses Problem soll unter anderem von der jungen Frau Offred (Elisabeth Moss) gelöst werden. Zusammen mit anderen Frauen wird sie vom Staat dazu gezwungen, Kinder zu gebären.
Bei den vergangenen Emmys hat «The Handmaid's Tale»  ordentlich abgeräumt und den US-Streamingservice an seine namhaftere Konkurrenz Netflix und Amazon vorbeiziehen lassen: Die düstere, gesellschaftskritische Serie über eine niederschmetternde Zukunft, in der Frauen brutal ausbeutet werden, wurde als erstes Originalformat eines VoD-Anbieters als beste Dramaserie ausgezeichnet. Ab Ende April schickt sich Staffel zwei an, die riesigen Fußstapfen der einen offenen gesellschaftlichen Nerv treffenden ersten Season auszufüllen.

Der Staffelauftakt wird in den USA am 25. April bei Hulu zum Abruf bereitgestellt. Ab dann wird es immer wöchentlich je eine neue Folge zu sehen geben. Angekündigt sind 13 neue Geschichten aus der deprimierenden Zukunft. In einer Gastrolle wird Oscar-Gewinnerin Marisa Tomei («Spider-Man: Homecoming» , «The Wrestler») auftreten.

Laut Hauptdarstellerin Elizabeth Moss («The Square») wird "Staffel zwei noch finsterer – sofern das überhaupt noch möglich ist." In Deutschland ist Staffel eins des Formats bislang exklusiv über das Telekom-Medienangebot Entertain verfügbar.

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Sentinel2003
16.01.2018 19:00 Uhr 1
Die 2. Staffel soll noch düsterer werden? Krass.

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