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Klar über drei Millionen: «Der Bachelor» startet besser als im Vorjahr

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Vor allem in der jungen Zielgruppe bestach das televisionäre Schaulaufen junger Schönlinge mit einem zum Tagessieg führenden hohen Interesse. «Die Wollnys» erreichten indes die Millionenmarke.

Quoten der «Bachelor»-Auftaktfolgen

  • S5: 3,76 Mio. (12,3% / 20,7%)
  • S6: 4,30 Mio. (13,2% / 21,0%)
  • S7: 3,11 Mio. (9,9% / 17,9%)
Staffel 6 (2016) lief unmittelbar vor «Ich bin ein Star» an, die beiden anderen Staffeln lediglich zusammen mit «stern TV».
Zum mittlerweile achten Mal ging an diesem Mittwochabend «Der Bachelor»  in eine neue Runde. Das virile Subjekt der Begierde ist in diesem Jahr der 32-jährige Immobilienmakler Daniel Völz - und der rief offensichtlich zunächst einmal ein respektables Grundinteresse hervor. Durchschnittlich 3,32 Millionen Fernsehende gingen beim Gesamtpublikum mit einem ganz ordentlichen Marktanteil von 10,7 Prozent einher, nachdem im Vorjahr etwas schwächere Auftaktzahlen von nur 3,11 Millionen und 9,9 Prozent zu Buche gestanden hatten (siehe Infobox).

Wie gewohnt weit vorne dabei war die Reality-Sendung aber in der besonders stark umworbenen Zuschauergruppe, wo meilenweit überdurchschnittliche 19,6 Prozent bei einer Reichweite von 1,94 Millionen gemessen wurden. Damit kam die Show am Mittwoch der Zwei-Millionenmarke so nah wie in dieser Konsumentengruppe kein anderes Fernsehformat. Zum Vergleich: Vor Jahresfrist hatten zu Beginn 17,9 Prozent bei 1,87 Millionen auf dem Papier gestanden - die im weiteren Verlauf der Staffel übrigens auch nicht mehr ausgebaut werden konnten. Übrigens: Acht weitere Ausgaben sollen in den kommenden Wochen folgen, nachdem man erst im Vorjahr das Staffelvolumen moderat um eine Episode zurückgefahren hatte.


«Die Wollnys» gewinnen noch leicht an (Quoten-)Substanz


RTL II wiederum ging mit der zweiten neuen Folge von «Die Wollnys» auf Zuschauerjagd, litt aber nicht unter der ritualisierten Rosenverteilung beim großen Schwestersender kam auf sehr gute 6,8 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 0,67 Millionen jungen Fernsehenden, vor Wochenfrist hatten nahezu identische 6,6 Prozent zu Buche gestanden. Beim Gesamtpublikum ging es für die langjährige Dokusoap ebenfalls minimal bergauf, hier waren im Schnitt genau 1,00 Millionen und 3,2 Prozent drin - nach 0,93 Millionen und 2,9 Prozent vor Wochenfrist.

Und um 22:15 Uhr dann? Die «Teenie-Mütter» von RTL II hielten beim Gesamtpublikum mit erneut 3,2 Prozent bei 0,72 Millionen die Stellung, rutschten aber in der Zielgruppe auf nur noch leicht überdurchschnittliche 5,8 Prozent ab, während RTL mit «stern TV»  weiterhin weit vorne unterwegs war. In der Zielgruppe ging es minimal bergab auf noch 17,8 Prozent, insgesamt war das von Steffen Hallaschka präsentierte Dokutainment-Format hingegen mit 12,0 Prozent bei 2,25 Millionen allerdings sogar etwas stärker unterwegs als die moderne Casanova-Interpretation der Generation "Irgendwas mit Medien" im Vorprogramm.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/98300
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