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Zusammen über elf Millionen: «Tatort» schlägt «Traumschiff» knapp

von   |  1 Kommentar

Ein neuer Fall des Weimarer Teams um Christian Ulmen und Nora Tschirner sicherte sich am Zweiten Weihnachtstag letztlich relativ knapp den Tagessieg. Aber auch beim ZDF konnte man zufrieden sein.

«Tatort» vs. «Traumschiff» am 2. WT

  • 2012: 7,24 Mio. vs. 7,29 Mio.
  • 2013: 8,03 Mio. vs. 6,69 Mio.
  • 2014: 6,48 Mio. vs. 6,75 Mio.
  • 2015: 6,67 Mio. vs. 6,09 Mio.
  • 2016: 6,73 Mio. vs. 5,94 Mio.
Der Zweite Weihnachtsfeiertag ist bereits seit 2010 zum Schlachtfeld der beiden televisionären Großmächte «Tatort»  und «Das Traumschiff»  geworden, wobei die Vorherrschaft gerne mal wechselte (siehe Infobox). Mit dem dritten Sieg in Folge allerdings liegt die Krimireihe aktuell doch ein gutes Stück vorne, denn auch der neueste Fall aus Weimar mit dem Titel «Der wüste Gobi» wusste sich wieder durchzusetzen. Durchschnittlich 5,92 Millionen Fernsehende gingen mit sehr guten 17,5 Prozent Marktanteil einher, womit der 90-Minüter die meistgesehene Ausstrahlung am Dienstag war.

Gute Erfahrungen mit Christian Ulmen und Nora Tschirner als ARD-Quotenengel hatte der Sender übrigens schon 2013 gemacht, als deren Debüt «Die fette Hoppe» mit mehr als acht Millionen Zuschauern den bisher höchsten «Tatort»-Wert am Zweiten Weihnachtstag überhaupt erreicht hatte. Tendenziell eher nach unten zeigt hingegen die Formkurve von «Das Traumschiff», das 2016 erstmals seit Bestehen des 1:1-Duell gegen den «Tatort» unter die Sechs-Millionenmarke gerutscht war und diesmal mit 5,44 Millionen Zuschauer sowie 16,1 Prozent Marktanteil sogar noch etwas weniger stark weg kam. Der weihnachtlichen Zufriedenheit zupass kommen dürfte allerdings die Tatsache, dass man damit noch immer weit oberhalb des eigenen Senderschnitts liegt.


«Kommissar Maigret»  sackt rapide ab, «Kreuzfahrt ins Glück»  recht standhaft


Komplett anders waren dann die Kräfteverhältnisse ab 21:45 Uhr verteilt, wo der zweite neue ARD-Krimi des Abends, die britische Produktion «Kommissar Maigret: Die Tänzerin und die Gräfin», bei weitem nicht an das starke Ergebnis des Vorprogramms herankam und gerade einmal noch 2,54 Millionen Zuschauer sowie 8,8 Prozent Marktanteil erzielte. Schon die ersten Versuche, dieses Format ans Publikum zu bringen, waren Anfang des Kalenderjahres mit nur gut elf Prozent am starken Sonntagabend nicht wirklich aufgegangen, am Ersten Weihnachtstag war es dann ähnlich böse gefloppt wie nun. «Kreuzfahrt ins Glück: Hochzeitsreise nach Sardinien» hingegen kam zur gleichen Zeit auf gegenüber dem Vorprogramm nur minimal schwächere 14,8 Prozent bei immerhin noch 4,30 Millionen.

Und wie lief der öffentlich-rechtliche Abend beim jungen Publikum? Im Prinzip ganz ähnlich wie bei allen, nur dass sämtliche genannten Formate etwas weniger beeindruckende Marktanteile erzielten. Klar am besten schnitt der neue «Tatort»  mit überragenden 14,1 Prozent bei 1,59 Millionen Fernsehenden ab, die beiden ZDF-Abenteuer-Schmonzetten gelangten auf jeweils sehr respektable 9,4 und 9,0 Prozent bei maximal 1,05 Millionen und «Kommissar Maigret» konnte sich auch hier nicht wirklich beweisen und musste sich mit mauen 4,9 Prozent bei 0,50 Millionen begnügen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/98013
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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
P-Joker
27.12.2017 16:57 Uhr 1
Erstmals seit längerer Zeit habe ich bei einem Tatort vorzeitig weggeschaltet!
Das war einer der schlechtesten des Jahres!
Ob ich mir den Weimarer Tatort überhaupt noch mal antue ist sehr fraglich!

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