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«Supertalent» endet mit schwächstem Finale aller Zeiten

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Mit deutlich unter vier Millionen Zuschauern lief das knapp vierstündige Finale der Talentshow 2017 schlecht wie nie. Für den Tagessieg in der Zielgruppe sollte es trotzdem reichen…

Quotenverlauf: Finalausgaben von «Das Supertalent»

  • 2013: 4,44 Mio. (15,9% / 20,5 %)
  • 2014: 4,21 Mio. (15,2% / 19,1%)
  • 2015: 4,50 Mio. (16,9% / 22,7%)
  • 2016: 4,05 Mio. (14,6% / 21,2%)
Für RTL ging die Suche nach dem «Supertalent» 2017 nach insgesamt 14 Ausstrahlungswochen an diesem Samstagabend zu Ende. Im Kölner Coloneum wurde die 10-jährige Alexa Lauenburger mit ihren Hunden live als neues «Supertalent» gekürt – damit gewann übrigens zum dritten Mal nach 2009 und 2013 eine Hundenummer. Aus Quotensicht war die abgelaufene Staffel erneut ein großer Erfolg, wenngleich Verluste gegenüber dem starken Vorjahr nicht von der Hand zu weisen sind. Vor allem in den letzten Wochen tat sich die Bohlen-Show ziemlich schwer, vor sieben Tagen rutschte man gar auf ein neues Allzeit-Tief von nur noch 3,07 Millionen Zuschauern.

Zum Schluss konnte noch einmal Entwarnung gegeben werden, denn im Vorwochenvergleich wusste das Format etwas zuzulegen. Trotzdem bedeuteten die ermittelten Werte den schwächsten Staffelabschluss der Sendungsgeschichte. So schauten das Finale, in dem insgesamt 14 Kandidaten auftraten, ab 20.15 Uhr durchschnittlich 3,36 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Das brachte RTL einen Marktanteil von überzeugenden 12,5 Prozent bei allen ein, womit man im Vorwochenvergleich um knapp zwei Prozentpunkte zulegen konnte. Trotzdem: Gegenüber dem Finale 2016, das noch auf mehr als vier Millionen Zuschauer gekommen war, fiel der absolute Verlust durchaus saftig aus.

Bei den 14- bis 49-Jährigen ergab sich unterdessen ein ähnliches Bild. Hier sicherte sich die knapp vierstündige Show 1,34 Millionen Zuschauer und 16,8 Prozent, womit der Sendung der Tagessieg am Samstag nicht zu nehmen war. Zum Vergleich: Vergangenes Jahr war das Finale noch auf mehr als 20 Prozent Marktanteil gelangt (siehe Infobox). Die Wiederholung des «Deutschen Comedypreises» sahen ab Mitternacht im Schnitt noch 0,93 Millionen Zuschauer.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/97823
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