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Klaas-Politshow: Die Quoten hätten schlimmer ausfallen können

von   |  1 Kommentar

Der Moderator hatte ja schon vorgesorgt: Man renne mit einem politischen Format bei einem privaten Sender keine Türen ein.

So haben wir geurteilt

Ansonsten ist «Ein Mann, eine Wahl» ein löblicher, kleiner Versuch von ProSieben, kurz vor der Bundestagswahl doch einmal wieder kurz politisch zu werden - müßig zu erwähnen, dass Klaas natürlich auch diese plötzliche Ambition seines Arbeitgebers augenzwinkernd aufs Korn nimmt -, der das Publikum aus der tristen Einöde der «Big Bang»-Dauerbeschallung kurzzeitig einmal herausholt und vielleicht ja den einen oder anderen jungen Zuschauer dazu motiviert, sich doch einmal mit politischen Inhalten und/oder Akteuren auseinanderzusetzen.
Mehr lesen in: "«Ein Mann, eine Wahl»: Klaas findet sich erst nach Martin Schulz"
Wie gefragt ist Politik bei ProSieben zwei Wochen vor der Bundestagswahl? Oder: Wie sehr haben die Joko&Klaas-Fans ihre beiden Lieblinge (oder einen von beiden) vermisst. Über beide Fragen gibt die Debüt-Quote des neuen Klaas-Formats «Ein Mann, eine Wahl» Aufschluss. Ab kurz nach 22 Uhr holte die Show im Schnitt 8,8 Prozent Marktanteil und somit ein Ergebnis auf Höhe des derzeitigen ProSieben-Mittelwerts. Das ist vermutlich mehr als viele zuvor erwartet hatten.

Sogar Moderator Klaas Heufer-Umlauf hatte im Vorfeld die Erwartungen an den Erfolg einer politischen Sendung bei der roten Sieben zu drosseln versucht. 0,78 Millionen Menschen sahen am Montag nun die erste von zwei Episoden. Natürlich half auch die Überdosis «The Big Bang Theory» , in die die Show eingebettet war.

Um 20.15 Uhr war eine neue Folge der Produktion auf 1,99 Millionen Zuschauer gekommen. Starke 15,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Konsequenz. Weitere Wiederholungen holten bis 22 Uhr 1,73, 1,60 und 1,63 Millionen Zuschauer, bei den Jungen lagen die Quoten durch die Bank im absolut grünen Bereich. 13,0, 12,3 und 13,4 Prozent wurden ermittelt. In den zweistelligen Bereich drang die Serie dann auch nachts wieder vor. Eine um 23.50 Uhr gestartete Ausgabe rund um Sheldon und Co. bescherte ProSieben beispielsweise 12,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jähirgen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/95745
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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
eis-fuchsi
12.09.2017 10:39 Uhr 1
mir hat's gefallen und war unterhaltsam :)

erstmal großen Respekt für Schulz, aber sein Auftritt bestätigt bei mir, daß er (nur?) ne Quasselstrippe ist

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