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«Jetzt wird's tierisch!»

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Mit der Clipshow fuhr Sat.1 in diesem Sommer keine guten Werte ein.

Sat.1 versuchte sich diesen Sommer am Genre der aus Internetvideos zusammengestellten Clipshow – eine Sendungsgattung, die sich auch im Jahr 2017 im TV-Programm immer wieder vorfindet. Doch ähnlich wie ProSieben Maxx, wo die «World Wide Dummies» auf keinen grünen Zweig kommen, fiel Sat.1 mit seinem Konzept auf die Nase. Die Show, in der Promis wie Jochen Bendel, Hella von Sinnen oder Natascha Ochsenknecht schräge Webfundstücke rund um Hunde, Katzen und andere Haustiere kommentieren, startete 2016 zwar einen Katzensprung vom Zielgruppen-Senderschnitt entfernt, vermochte es aber nicht, aufwärts zu klettern. Stattdessen rutschte sie hinab.

Diesen Sommer setzte sich dieser für den Sender so betrübliche Trend fort. Am Freitag, den 2. Juni, waren 0,55 Millionen Jüngere ab 22.15 Uhr mit von der Partie, alles in allem sorgten 1,06 Millionen Neugierige für 4,5 Prozent. Sieben Tage später wurden ab 22.30 Uhr 1,00 Millionen Gesamtzuschauer gemessen – der Gesamtmarktanteil der Vorwoche wurde um 0,2 Prozentpunkte geschlagen. 0,50 Millionen Werberelevante führten derweil zu mauen 6,8 Prozent.

Am 16. Juni ging es um 22.20 Uhr in allen Bereichen abwärts: 0,95 Millionen Neugierige, darunter 0,47 Millionen Umworbene, bedeuteten 4,4 beziehungsweise 6,5 Prozent Marktanteil. 0,96 Millionen Menschen schalteten in der Folgewoche ab 22.15 Uhr ein, um die Tiervideos in Sat.1 zu sehen. Dies glich einer miesen Sehbeteiligung von 4,5 Prozent – bei den Umworbenen genügten 0,43 Millionen Neugierige nur für 5,9 Prozent.

Am 30 Juni ging es für «Jetzt wird's tierisch!»  schon um 22 Uhr los. Die Reichweite betrug dieses Mal 1,00 respektive 0,50 Millionen Tierfreunde, aufgrund der früheren Sendezeit und der damit einhergehenden höheren Gesamtfrequentierung gingen die Marktanteile aber abwärts: Gemessen wurden beim besten Willen nicht mehr zu verteidigende 3,7 und 5,6 Prozent.

Das Staffelfinale ging wieder um 22.15 Uhr über den Äther. 0,96 Millionen Interessenten wurden gemessen, bei den Werberelevanten wurde eine Reichweite von 0,41 Millionen TV-Nutzern generiert. Somit standen zum Abschied 4,7 und 6,1 Prozent Marktanteil eingefahren. Unterm Strich wurde eine lasche Gesamtsehbeteiligung von 4,4 Prozent Marktanteil erzielt, die Reichweite der Staffel lag im Mittel bei 0,99 Millionen Interessenten. Bei den Umworbenen führten 0,48 Millionen Zuschauer zu nicht gerade erfreulichen 6,3 Prozent Marktanteil.

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