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«The Vampire Diaries»

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Die Erstausstrahlungen der finalen achten Staffel liefen bei sixx durchwachsen an, hatten wechselhafte Ergebnisse zur Folge, aber entwickelten sich letztlich doch zufriedenstellend.

Als Sender für eine junge weibliche Zielgruppe war «The Vampire Diaries» von Beginn an bestens geeignet für sixx. Im Windschatten des Welterfolgs der «Twilight»-Filmreihe brachte die Medienlandschaft reihenweise neue Filme und Serienformate hervor, die sich mit den Blutsaugern befassten. In den USA debütierte beim auf eine junge Zielgruppe ausgerichteten The CW mit «The Vampire Diaries»  am 10. September 2009 schließlich ein Teen-Drama mit Vampir-Protagonisten, das junge Menschen im Sturm erobern und sich zum Aushängeschild des US-Senders entwickeln sollte. Nach Ausstrahlungen bei ProSieben fand die Vampirserie, deren Darsteller etliche Cover von Teenie-Magazine zierten, ab März 2011 ihren Weg zum damals noch ganz jungen sixx.

Schnell überbot das Format um Nina Dobrev, Ian Somerhalder und Paul Wesley dort den Senderschnitt um ein Vielfaches, die Erstausstrahlungen generierten auf ihrem Zenit zeitweise über vier Prozent Marktanteil in der Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren, allerdings liegt diese Zeit schon gut vier Jahre zurück. Sixx unterhielt im vergangenen Fernsehjahr im Schnitt etwa 1,4 Prozent der jungen Zuschauer - zuletzt sogar noch etwas mehr, was für viele sixx-Formate dieser Tage bereits teilweise eine große Hürde darstellt. Auch um «The Vampire Diaries» wurde es innerhalb der sieben bislang bei sixx gelaufenen Staffeln ruhiger, trotzdem lief auch noch die siebte Staffel im vergangenen Jahr beim Frauensender zufriedenstellend. Da die Warner Bros.-Produktion in den USA mit der achten Staffel endete, sollte die Erstausstrahlung der letzten Staffel bei sixx noch einmal für ein versöhnliches Ende sorgen.

Am 30. März 2017 feierte sixx die Staffelpremiere der finalen «The Vampire Diaries»-Runde. 190.000 Zuschauer schalteten zur besten Sendezeit am Donnerstag zur Vampirserie, 130.000 stammten dabei aus der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren. Besagte Reichweiten zogen beim werberelevanten Publikum 1,3 Prozent nach sich. Schon der Staffelauftakt hatte also gehörig Luft nach oben, blickt man auf die deutlich höheren Zahlen, die «The Vampire Diaries» noch mit neuen Folgen in Staffel sieben verbuchte. Mit insgesamt 180.000 Zuschauern, dafür nun 150.000 Jüngeren, besserte sich die Lage am 6. April, als 1,4 Prozent der Zielgruppe gemessen wurden. Obwohl sich sixx auch danach sicher weiter Besserung erhofft hatte, brachte die dritte Ausgabe der achten Staffel am 13. April erst einmal einen Dämpfer: Nur 140.000 Zuschauer, davon 90.000 14- bis 49-Jährige, sahen zu. Das Ergebnis war 1,0 Prozent bei den Umworbenen.

Mit 1,5 Prozent der jungen Zuschauer stand «The Vampire Diaries» in der Folgewoche wieder deutlich besser da, die ersten vier Folgen der neuen Staffel verliefen aus ProSieben-Sicht aber dennoch etwas ernüchternd. Am 20. April erzielte das Teen-Drama mit 220.000 Zuschauern ab Drei und 160.000 jüngeren immerhin die bislang höchsten Reichweiten der Staffel. Noch mehr waren schließlich am 27. April drin, als die Kevin Williamson-Serie endlich wieder an die sehenswerten Zahlen der Vorstaffeln anknüpfte und bei insgesamt 260.000 Interessenten 2,2 Prozent in der Zielgruppe zu Stande brachte, die durch 220.000 junge Fernsehende erzeugt wurden. Erneut starke Zahlen holte sixx eine Woche darauf, als man sich mit 270.000 Zuschauern insgesamt weiter steigerte, dafür bei den 14- bis 49-Jährigen auf hohem Niveau an Zuspruch verlor: 210.000 junge Zuschauer und 2,0 Prozent in dieser Altersgruppe stellten sixx jedoch sicher immer noch zufrieden.

Zurück in Richtung Senderschnitt fiel «The Vampire Diaries»  in den folgenden zwei Ausgaben: 1,6 und 1,5 Prozent der Jüngeren verfolgten das Primetime-Format noch am 11. und 18. Mai, als insgesamt 190.000 und 160.000 Personen einschalteten. Mit 150.000 Interessenten stand «The Vampire Diaries» schließlich eine Woche darauf nicht viel schlechter da als noch am 18. Mai, mit noch 90.000 Personen aus der Zielgruppe und damit glatt 50.000 weniger als in der Vorwoche, gelangte die Vampirserie in der wichtigen Altersgruppe aber nur noch zu 1,0 Prozent. Am 1. Juni waren jedoch bereits wieder 1,6 Prozent der jungen Zuschauer mit von der Partie und der 8. Juni lieferte danach sogar neue Bestwerte der achten Staffel: 240.000 Zuschauer, davon 200.000 junge Menschen, bewirkten 2,5 Prozent.

Fünf Episoden standen danach in der 16-teiligen Finalstaffel noch aus. Bis kurz vor dem Finale verliefen die Ausstrahlungen erst einmal wieder unspektakulär. Reichweiten zwischen 130.000 und 170.000 Zuschauern wurden zwischen dem 15. und 29. Juni gemessen, das zog Quoten von 1,4, 1,5 und 1,2 Prozent in der Zielgruppe nach sich – keine Werte, angesichts derer die sixx-Verantwortlichen jubeln würden. Kurz vor dem Finale erhöhte «The Vampire Diaries» die Schlagzahl jedoch massiv. 260.000 Interessenten, von denen 220.000 im werberelevanten Alter waren, erzeugten sowohl insgesamt als auch in der Zielgruppe die höchsten Marktanteile der Staffel: 1,1 Prozent aller Fernsehenden und 2,9 Prozent der jungen bedeuteten herausragende Zahlen. Ebenfalls erfreulich lief schließlich das Serienfinale am 13. Juli, als 240.000 Personen das Ende der «Vampire Diaries»-Erstausstrahlungen bei sixx miterlebten. Insgesamt 0,9 Prozent und 2,4 Prozent bedeuteten einen versöhnlichen Abschluss.

Nach einem vergleichsweise wenig ertragreichen Start verbesserte sich «The Vampire Diaries» innerhalb der achten und letzten Staffel deutlich, wobei die Quoten von Anfang bis Ende recht großen Schwankungen unterlagen. Insgesamt hielten die 15 Erstausstrahlungen den sixx-Senderschnitt letztlich ein, im Vergleich zu den vorangegangenen Seasons beim Frauensender schnitt «Vampire Diaries»  in Staffel acht jedoch sichtlich schlechter ab. Im Mittel schalteten 190.000 Zuschauer ab Drei ein, 150.000 waren durchschnittlich im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Der mittlere Gesamtmarktanteil belief sich so auf 0,7 Prozent, während sixx mit der Vampir-Serie in der Zielgruppe im Schnitt 1,7 Prozent verzeichnete.

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