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Fortschritt in Sachen Eigenproduktionen: Apple bedient sich an Sony-Köpfen

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Der Technikgigant holt sich die Chefs von Sony Pictures Television ins Boot.

Eigenproduktionen sind in der digitalen Welt von enormer Bedeutung – sowohl die Amazon-Chefs als auch die Netflix-Bosse lassen kaum eine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie bedeutsam die Exklusivinhalte für ihre Unternehmen sind. Auch YouTube investiert in aufwändige Serien für seinen Bezahldienst YouTube Red, und selbst die Telekom will demnächst in den Markt mit den Eigenproduktionen einsteigen. Bei Apple wiederum war lange die Rede davon, mit eigenen Videoinhalten auftrumpfen zu wollen, doch erst jetzt kommt es zu einem erwähnenswerten Fortschritt.

Wie das Unternehmen mitteilt, heuerte es nämlich Jamie Erlicht und Zack Van Amburg als weltweite Leiter der Abteilung für Videoinhalte an. Erlicht und Van Amburg waren bislang Präsidenten von Sony Pictures Television. Unter ihnen entstanden während ihrer 2005 begonnenen Leitung unter anderem «Breaking Bad», «Community», «Justified», «Hannibal», «The Blacklist» sowie «Better Call Saul».

Apple kann die Expertise des Duos gebrauchen: Bislang brachte der Technikgigant nur die mau besprochene Reality «Planet of the Apps» (quasi ein «Die Höhle der Löwen» für Apps) heraus. Im August setzt sich Apple Music zudem ins gemachte Nest und bringt mit «Carpool Karaoke» ein virales James-Corbin-Element als eigenständige Sendung exklusiv heraus.

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