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Live ins Elend: «HalliGalli» fällt auch mit Red-Nose-Special durch

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Mit einer weiteren Live-Folge anlässlich der Charity-Aktion wollten Joko und Klaas für den dringend benötigten Quoten-Boost sorgen. Doch nach sehr verhaltenen «Simpsons»-Reruns ging kaum etwas.

Monatsquoten von «HalliGalli»

  • Feb: 3,7% / 9,9%
  • Mär: 3,8% / 9,8%
  • Apr: 3,3% / 7,6%
  • Mai: 3,5% / 8,5%
Durchschnittliche Marktanteile aller Folgen jedes Monats. Im Mai ohne die Werte der letzten Ausgabe.
Schon am Dienstag in zwei Wochen ist die bewegte Geschichte von «Circus HalliGalli»  im deutschen Fernsehen auserzählt. Doch auch so kurz vor dem Show-Finale lässt sich noch immer nicht erkennen, dass beim deutschen Publikum irgendeine Form von Wehmut aufkäme oder ein gesteigertes Interesse daran bestünde, was sich Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf für ihre letzten TV-Einsätze haben einfallen lassen. Eine weitere Live-Ausgabe, diesmal promotet als Red-Nose-Special, musste sich mit einmal mehr ziemlich tristen 8,5 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 0,61 Millionen jungen Zuschauern zufrieden geben. Zum neunten Mal in den vergangenen zehn Ausgaben wurde damit die Zweistelligkeit verpasst. Insgesamt lief es mit 0,69 Millionen sowie 3,4 Prozent ohnehin gewohnt mies.

Sicherlich nicht in besonderem Maße förderlich für die Attraktivität des Comedy-Abends war die programmplanerische Ausrichtung, vor 22 Uhr überhaupt kein neues Material mehr zu zeigen, sondern die Primetime mit gleich vier alten Folgen von «Die Simpsons»  geradezu hinter sich zu bringen. Mit nur äußerst lauwarmen 7,0 bis 9,3 Prozent der 14- bis 49-Jährigen bei bestenfalls 1,07 Millionen Gesamt-Zuschauern kann nun nicht gerade die Rede von einer äußerst großen Konserven-Euphorie sein.

Und nach der Manege des Wahnsinns ging es ja genauso weiter: «Two and a Half Men»  lief mal wieder mit alten Episoden, die sich vor Mitternacht allerdings mit 9,1 und 10,2 Prozent zumindest recht akzeptabel präsentierten und anschließend ab 0:10 Uhr angesichts von 13,0 und 13,4 Prozent geradezu durch die Decke gingen. Erst das auf ein Uhr nachts verbannte «Empire»  sorgte dann mit nur noch 9,5 Prozent bei insgesamt nur noch 0,23 Millionen Fernsehenden dafür, dass die Quoten den Senderschnitt nicht allzu lange überstiegen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/93480
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