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Upfronts - sieht Kreativität anders aus?

von   |  8 Kommentare

Die fünf großen Networks präsentierten ihr Programm. Wir fragen uns: Werden Sie damit wieder Hits produzieren?

In den vergangenen Jahren konnten die amerikanischen Networks kaum noch Erfolgsserien präsentieren. «Rapunzel»-Autor Dan Fogelman überraschte mit dem Drama «This is Us», das als einzige Serie die Reichweiten halten konnte, respektive zum Ende der Staffel sogar die Zuschauerzahlen ausbaute.

Die Networks fallen in diesem Jahr mit großer Zurückhaltung auf, obwohl die Reichweiten seit Jahren massiv rückläufig sind. Beispielsweise stellte FOX einst die Produktion von «24» mit der Begründung ein, dass acht Millionen Zuschauer nicht reichen würden, um «24» zu refinanzieren. Somit trennte man sich von allen Altlasten und konnte mit «24: Legacy» ein neues Produkt auf dem Markt bringen. Dass das zuletzt nur zwischen drei und vier Millionen Zuschauer hatte, wird FOX zwar sicherlich nicht freuen. Mit dem Neustart der Marke ging aber auch eine Reduzierung der Produktionskosten einher.

ABC sitzt die rückläufigen Reichweiten aus und hofft auf einen «American Idol»-Effekt im Frühjahr 2018. Das Programm bleibt größtenteils identisch, obwohl einige Serien zuletzt nicht zündeten. Über die Chancen und Risiken der Upfronts diskutieren in dieser Woche die Quotenmeter-Redakteure Sidney Schering, Timo Nöthling und Gastgeber Fabian Riedner.



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Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
Familie Tschiep
19.05.2017 20:43 Uhr 1
Wenn man ein neues Konzept hat, kann man auch eine Serie in einem etablierten Serienuniversum spielen lassen, dahinter muss sich nicht zwangsweise Ideenlosigkeit verbergen, auch wenn es meistens so ist.

Mir sind es zu viele Militärserien in der nächsten Saison.
Florence
19.05.2017 21:23 Uhr 2
Wenn der TV-Markt in den letzten Jahren von dem Genre überschwemmt gewesen wäre, könnte mich das auch stören, aber dem ist ja nicht so. Die 3 Military-Serien schauen ganz gut aus. Da würden mich die 3 nächsten Arzt-Serien, Crime-Serien oder neuen Superhelden-Serien schon deutlich mehr stören, da es davon bereits schon mehr als genug im Network-Schedule gibt.
Familie Tschiep
20.05.2017 00:38 Uhr 3
Mich stört, dass solche Serien das Militär verniedlichen oder schlimmstenfalls glorifizieren. Man kann nur hoffen, dass sie das gleiche Schicksal wie die Zeitreiseserien erleiden.
Florence
20.05.2017 00:52 Uhr 4
Du scheinst also etwas gegen fiktonale Formate im Sinne der Unterhaltung zu haben? Dann solltest du deinen Fokus auf Dokumentationen legen. In fiktionalen Medien die in erster Linie der Unterhaltung dienen, wirst du so gut wie immer eine Abweichung zu dem haben, was in der realen Welt so passiert. Und wenn dich das so dermaßen stört, dann kommen wir auch direkt wieder zu den angesprochenenen Medical- und Crime-Serien, den den Network-Markt durchaus stark einnehmen und meist recht wenig mit dem zutun haben, was echte Menschen in ihren Alltag dieser Berufe erleben. Fang also besser dort an, denn damit wird der arme Zuschauer schon seit Jahrzehnten ein falsches Bild vorgesetzt, was deutlich mehr Folgen der verzerrten Wahrnung haben dürfte, als ein Genre was bisher nicht sonderlich Beachtung gefunden hat.

Und was genau haben Zeitreiseserien damit zutun?
Familie Tschiep
20.05.2017 02:09 Uhr 5
Es ist ein Unterschied, ob man den Alltag einer Berufsgruppe falsch darstellt, was man kritisieren kann, oder ob man Militärpropaganda macht, was sich dadurch zeigt, dass man alles glorifiziert oder verharmlost. Bitte nicht diese Unterhaltungsausrede! Auch für Unterhaltung braucht man Haltung.

Zeitreisen war der letzte große Trend, deshalb habe ich es erwähnt.
Florence
20.05.2017 04:03 Uhr 6
Dafür dass du nicht mehr als ein paar Sekunden aus dem Trailer zum Inhalt der Serien gesehen haben dürftest, fällst du aber mal wieder anhand kaum vorhandener Informationen ein mehr als fragwürdiges Urteil :lol: Eventuell könntest du kurz erläutern wo du eine Verharmlosung oder Glorifizierung ausmachen willst, die dann als Propaganda für das Millitär aufgebauscht werden!?

Auch wüsste ich nicht, was eine Unterhaltungsausrede sein soll? Diese Formate dienen der Unterhaltung und sollen keinen dokumentarischen Ablauf wiedergeben. Irgendwie scheinst du generell damit einige Schwierikeiten zu haben in der Sache zu unterscheiden, wie auch schon vergangene Diskussionen aufzeigten.

Hast du eigentlich mal in Serien wie Chicago Fire, Greys Anatomy, oder eine beliebige Crime-Show reingeschaut? Dort wird der Berufsalltag sehr oft völlig verharmlost dargestellt und die Akteure als Helden glorfiziert. Das könntest du genauso anmahnen oder sind Soldaten die ihr Land verteidigen/durch ein Bündnis für ein anderes Land in den Krieg ziehen nicht in ähnlicher Form für den TV-Konsumenten darstellbar, denn das ist Propaganda? Macht irgendwie keinen Sinn was du da erzählst.

Versuch einfach mal zu verstehen, dass Unterhaltung nicht zwangsläufig das sein muss, als was du es sehen willst.
Familie Tschiep
20.05.2017 15:01 Uhr 7
Welche US-Network-Militärserie geht kritisch mit dem Militär um? Hinzu kommt, dass die Serien eine Antwort auf den Vorwurf sind, dass man zu wenig für die Republikanerfans im Programm hat, was dafür spricht das uns eine ziemlich miese Mischung aus unerträglichen Patriotismus und Militärverherrlichung erwartet. Letztes Argument: Wenn man Militärmaterial von Pentagon bekommen will, muss man auch einige Voraussetzungen erfüllen, die keine kritische Auseinandersetzung mit Militär, Krieg und Gewalt zulassen.

Mir ist es lieber, wenn der Arbeitsalltag von Feuerwehren oder Ärzten geschönt wiedergegeben wird, auch wenn ich mir das nicht unbedingt angucken werde.
Florence
21.05.2017 01:08 Uhr 8
Also ich habe noch keine der kommenden Serien geschaut, genauso wenig wie du, daher kann man zum jetztigen Zeitpunkt nicht beurteilen, ob kritische Stichtweisen thematisiert werdem, wobei das bei einer Unterhaltungssendung nicht zwangsläufig von Nöten ist, aber dann wären wir wieder bei der Sache die du nicht verstehen willst. Anhand der Trailer würde ich zumindest meinen, dass Navy SEAL durchaus im Bereich Traumata der Soldaten Einblicke gewährt.

Zu den Argumenten, dass die Military-Serien wegen mangelnder repubilanischer Zuschauer bestellt wurden und das man keine kritischen Sichtweisen aufzeigen darf, wenn man Material vom Pentagon nutzen möchte, hätte ich gern eine Quelle um mir das mal selbst durchzulesen, da mir das doch sehr nach "aus den Fingern gesaugt" anhört.

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