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Deutscher Filmpreis 2017: «Toni Erdmann» räumt ab

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Am Abend wurden in der Hauptstadt die Lolas verliehen. Wir haben alle Gewinner in der Übersicht.

Lesen Sie hierzu auch...

...unseren Schwerpunkt-Bericht von Sidney Schering "Im Schatten der Käsereibe: Ist «Toni Erdmann» beim Deutschen Filmpreis zu schlagen?"
Am Freitagabend wurde zum 67. Mal der Deutsche Filmpreis in Berlin verliehen. Die Nominierungen in insgesamt 18 Kategorien hatte die Deutsche Filmakademie bereits im März bekanntgegeben, nun wurden die Gewinner gekürt. Als Abräumer des Abends darf sich hierbei wohl «Toni Erdmann»  bezeichnen, der gleich in sechs Kategorien begehrte Lolas absahnte. Er erhielt unter anderem den Titel "Bester Spielfilm", wurde aber auch für Regie, Schnitt und Drehbuch gewürdigt. Silber ging an «24 Wochen» , den Bronze-Rang sicherte sich «Wild» .

Durch den Abend führte Jasmin Tabatabai, Schauspielerin und Musikerin. Neben den Gewinnern in den einzelnen Kategorien wurde Schnittmeisterin Monika Schindler für ihr Lebenswerk geehrt. Eine Auszeichnung erhielt auch die Komödie «Willkommen bei den Hartmanns»  - als besucherstärkster deutscher Film. Mit insgesamt knapp drei Millionen Euro an Preisgeldern ist der Filmpreis verhältnismäßig hoch dotiert. Das ZDF zeigt den «Deutschen Filmpreis 2017» am Freitagabend, 28. April, ab 22.50 Uhr.

Die Gewinner in der Übersicht:

Bester Spielfilm
- «24 Wochen» (Silber-Lola)
- «Die Blumen von gestern»
- «Toni Erdmann» (Gold-Lola)
- «Tschick»
- «Wild» (Bronze-Lola)
- «Willkommen bei den Hartmanns»


Bester Dokumentarfilm
- «Berlin Rebel High School»
- «Cahier Africain»
- «No Land's Song»

Bester Kinderfilm
- «Auf Augenhöhe»
- «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»

Bestes Drehbuch
- Maren Ade für «Toni Erdmann»
- Carl Gerber und Anne Zohra Berrached für «24 Wochen»
- Chris Kraus für «Die Blumen von gestern»
- Lars Montag und Helmut Krausser für «Einsamkeit und Sex und Mitglied»

Beste Regie
- Maren Ade für «Toni Erdmann»
- Anne Zohra Berrached für «24 Wochen»
- Chris Kraus für «Die Blumen von gestern»
- Nicolette Krebitz für «Wild»

Beste Schauspielerin
- Sandra Hüller für «Toni Erdmann»
- Julia Jentsch für «24 Wochen»
- Lilith Stangenberg für «Wild»

Bester Schauspieler
- Lars Eidinger für «Die Blumen von gestern»
- Bruno Ganz für «In Zeiten des abnehmenden Lichts»
- Peter Simonischek für «Toni Erdmann»

Beste weibliche Nebenrolle
- Fritzi Haberlandt für «Nebel im August»
- Eva Löbau für «Einsamkeit und Sex und Mitleid»
- Sigrid Marquardt für «Die Blumen von gestern»
- Christiane Paul für «Die Welt der Wunderlichts»

Beste männliche Nebenrolle
- Rainer Bock für «Einsamkeit und Sex und Mitgleid»
- Martin Feifel für «Die Welt der Wunderlichts»
- Georg Friedrich für «Wild»

Beste Kamera und Bildgestaltung
- Rainer Klausmann für «Tschick»
- Frank Lann für «Paula»
- Sonja Rom für «Die Blumen von gestern»
- Reinhold Vorschneider für «Wild»

Bester Schnitt
- Andrew Bird für «Tschick»
- Bettina Böhler für «Wild»
- Heike Parplies für «Toni Erdmann»

Bestes Szenenbild
- Silke Buhr für «Die Blumen von gestern»
- Christoph Kanter für «Nebel im August»
- Timm Pannen für «Paula»

Bestes Kostümbild
- Frauke Firl für «Paula»
- Chris Pidre und Florence Scholtes für «Marie Curie»
- Gioia Raspé für «Die Blumen von gestern»

Bestes Maskenbild
- Kathi Kullack für «Das kalte Herz»
- Waldemar Pokromski für «Marie Curie»
- Astrid Weber und Hannah Fischleder für «Paula»

Beste Filmmusik
- Oli Biehler für «Das kalte Herz»
- Bruno Coulais für «Marie Curie»
- Johanna Repka für «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»

Beste Tongestaltung
- Stefan Busch, Michael Kranz und Peter Schmidt für «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»
- Lars Grinzel, André Zacher und Benjamin Hörbe für «Das kalte Herz»
- Rainer Heesch, Martin Steyer, Christoph Schilling und Lars Ginzel für «Wild»
- Kai Tebbel, Kai Lüde und Lars Ginzel für «Tschick» 

Besucherstärkster Film
- «Willkommen bei den Hartmanns»

Ehrenpreis
- Monika Schindler

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