Sportcheck

Formel1 legt zu, Topspiel räumt ab

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Einiges geboten für Sport-Fans vergangene Woche im TV. Formel1 aus China, Radsport aus dem Baskenland, englische Woche in der Bundesliga und das längste Finalspiel der DEL-Geschichte. Außerdem wurden die besten deutschen Sportjournalisten ausgezeichnet. Alles im SportCheck!

Formel 1 steigert sich in Sachen Reichweite und Quote


Highlights der kommenden Woche

• Dienstag 19.00 Uhr: Fußball, Champions League, Dortmund-Monaco, Turin-Barcelona (Sky)
• Dienstag 19.00 Uhr: Eishockey, DEL-Finale, Wolfsburg-München (Sport1/Telekom)
• Mittwoch 19.00 Uhr: Fußball, Champions League, München-R. Madrid, Atl. Madrid-Leicester (Sky)
• Donnerstag 19.30 Uhr: Eishockey, DEL-Finale, München-Wolfsburg (Sport1/Telekom)
• Samstag 14.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Dortmund-Frankfurt, Mainz-Hertha, Wolfsburg-Ingolstadt, Augsburg-Köln, Hoffenheim-M’gladbach, Leipzig-Freiburg (Sky)
• Samstag 17.30 Uhr: Fußball, Bundesliga, Leverkusen-München (Sky)
• Samstag 19.00 Uhr: Eishockey, DEL-Finale, Wolfsburg-München (Sport1/Telekom)
• Sonntag 15.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Bremen-Hamburg (Sky)
• Sonntag 17.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Darmstadt-Schalke (Sky)
Am Sonntag-Morgen ab 7 Uhr übertrug RTL wieder Formel 1. Der große Preis von China stand auf dem Programm. 0,92 Millionen Rennsport-Fans verfolgten bereits die Vorberichterstattung zur Königsklasse aus Shanghai.

Den Start der Boliden um 8.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit sahen dann 3,70 Millionen Leute ab drei Jahren. Als Mercedes-Pilot Lewis Hamilton im Land der aufgehenden Sonne als Erster über die Ziellinie fuhr, waren 3,85 Millionen dabei. Die für RTL so wichtigen 14- bis 59-Jährigen waren mit guten 37,4 Prozent beim Start und 33,2 Prozent beim Ende des Rennens vertreten.

Sebastian Vettel im Ferrari konnte den Briten zu keiner Zeit gefährden und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Der Niederländer Max Verstappen lieferte eine überragende Leistung und fuhr von Platz 16 aus gestartet noch aufs Podest. Die Siegerehrung interessierte schließlich noch 2,42 Millionen Gesamtzuschauer.

Im Vergleich zum Saisonstart vor zwei Wochen wurde die Reichweite deutlich, die Quote zumindest etwas ausgebaut.

Längstes DEL-Finalspiel aller Zeiten liefert zufriedenstellende Quoten


Im ersten Finalspiel der DEL-Playoffs, live zu sehen auf Sport1, standen sich am Sonntag-Nachmittag ab 16.45 Uhr der amtierende Meister EHC Red Bull München und die Grizzly Adams Wolfsburg gegenüber. Die beiden Finalisten spielten bereits in der vergangenen Saison den Titel unter sich aus. Den 3:2-Heimsieg, den die Münchener in der Overtime perfekt machten, verfolgten 340.000 Zuschauer vor den TV-Geräten. Das reichte für 1,8 Prozent bei allen Fernsehenden und 1,3 Prozent bei den Umworbenen, womit der Senderschnitt deutlich übertroffen wurde. Der Siegtreffer fiel erst in Minute 97, was die Partie zum längsten DEL-Finalspiel aller Zeiten machte. Aus diesem Grund verschob sich das anschließende «Hattrick»  mit den Highlights der zweiten Fußball-Bundesliga nach hinten.

Bereits am vergangenen Dienstag feierten die Wolfsburger durch einen 3:0-Erfolg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg den Finaleinzug. Mit 260.000 Interessierten lag die Reichweite jedoch spürbar hinter dem letzten Spiel der anderen Halbfinal-Begegnung zwischen München und Berlin am Sonntag (310.000).

Fußball-Box


Die Bundesliga am Samstag stand im Zeichen des Topspiels um 18.30, das exklusiv auf Sky zu sehen war. Der FC Bayern München erwartete Borussia Dortmund zum hochgejazzten „Deutschen Classico“. Auch wenn die Borussia den Bayern sportlich weder in diesem Spiel, noch in der aktuellen Saison auf Augenhöhe begegnet, stieß die Partie auf reges Interesse, was sich auch in den fantastischen Quoten wiederspiegelte. Aus starken 1,56 Millionen Gesamtzuschauern resultierten 6,9 Prozent bei allen und herausragende 12,9 Prozent in der jungen Zielgruppe. Für Sky also ein Erfolg auf ganzer Linie.

Fuhr der Pay-TV-Sender am zurückliegenden Samstag mit der Konferenz ab 15.30 Uhr noch einen Saisonrekord in Sachen Marktanteil bei den Umworbenen ein, reichte es diese Woche mit immer noch guten 12,2 Prozent nicht einmal mehr für die Hälfte an Marktanteil. Und das, trotz des Rheinderbys zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach als Zugpferd . Insgesamt fieberten 1,07 Millionen Fans mit, 9,0 Prozent aller Zuschauer schalteten ein.

Bereits am Freitag kam es zum Duell zweier Traditionsvereine vor 520.000 Zusehern. Das 2:2-Unentschieden zwischen der Frankfurter Eintracht und Werder Bremen holte ab 20.30 Uhr 1,7 Prozent Marktanteil bei Alt, und 2,6 Prozent bei Jung.

Trotz des quotenstarken Topspiels am Samstag wurden die Werte der «Sportschau»  keineswegs beeinträchtigt. 5,50 Millionen Zuschauer schalteten für die Highlights des 28. Spieltags ein. 25,5 Prozent wurden bei allen, sowie 16,7 Prozent bei den Werberelevanten gemessen. Durch die englische Woche in der Bundesliga ging das Fußball-Urgestein im Ersten bereits Dienstag und Mittwoch auf Sendung. Am Dienstag ab 22:30 Uhr waren 3,56 Millionen Zuschauer dabei, am Mittwoch fiel die Reichweite zur selben Uhrzeit auf 3,11 Millionen. Die gemessenen Marktanteile lagen bei insgesamt 19,1 Prozent und 11,3 Prozent bei den Jungen am ersten, respektive 16,8 und 9,1 Prozent am zweiten Tag.

«Das aktuelle Sportstudio»  erreichte am Samstag 2,40 Millionen Sportbegeisterte. Das reichte für 12,4 Prozent bei allen Fernsehenden, sowie 8,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Mini-Box


Vergangenen Montag wurde in Hamburg der deutsche Sportjournalistenpreis, ehemals HERBERT-Award, verliehen und sowohl Sky, als auch Sport1 durften sich gleich doppelt freuen. Sky-Fußball-Kommentator Wolff-Christoph Fuss wurde als bester Sportkommentator des Landes ausgezeichnet, sein Kollege Marco Hagemann erhielt den Preis als bester Newcomer. Sport1 lieferte laut Umfrage mit der Berichterstattung zur DKB Handball Bundesliga die deutschlandweit beste Sportsendung ab. Die beste Moderatorin aus dem Bereich Sport heißt in diesem Jahr Anett Sattler, die im Einsatz für Sport1 ist. Den besten Sportexperten wusste dagegen das ZDF in ihren Reihen. Ex-Torwart-Titan Oliver Kahn wurde für seine Expertise bei UEFA Champions-League-Spielen, sowie den Freundschaftsspielen der Nationalmannschaft ausgezeichnet. Der Preis wurde zum siebten Mal verliehen und rund 20.000 deutsche Spitzen-Athleten und Athletinnen waren wahlberechtigt.

Am Wochenende übertrug Sport1 mit dem REWE Final Four dann auch wieder Handball, in Hamburg ging es um den DHB Pokal. Die beiden Halbfinal-Partien wurden bereits am Samstag ausgetragen. Ab 14:15 traf der SC DHfK Leipzig auf den THW Kiel und begeisterte 220.000 Handball-Fans. Direkt im Anschluss folgte die Partie zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt mit einem Gesamtpublikum von 210.000.

Radsport-Freunde kamen vergangene Woche bei Eurosport auf ihre Kosten, das live von der Baskenland Rundfahrt 2017 berichtete. Alejandro Valverde sicherte sich den Gesamtsieg in der 57. Ausgabe der Rundfahrt am gestrigen Sonntag. Der Spanier triumphierte auch auf der Königsetappe von Bilbao nach Eibar-Arrate am Freitag und begeisterte 180.000 Zuschauer. Am Samstag mobilisierte das Radsport-Event ab 15.30 Uhr lediglich 100.000 Interessierte.

Mit der Europameisterschaft im Gewichtheben hatte Eurosport diese Woche ein bedeutendes Turnier einer Randsportart im Angebot, dessen Reichweite deutlichen Schwankungen unterlag. Schalteten am Dienstag um 20 Uhr noch starke 120.000 Zuschauer ein, wollten sich am Freitag zur selben Uhrzeit nur noch 70.000 die Performance der starken Männer und Frauen ansehen.

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Nr27
10.04.2017 13:09 Uhr 1
Kleine Korrektur zur DEL: Am Sonntag hat Sport 1 wie am Dienstag Nürnberg und Wolfsburg gezeigt. Berlin vs. München lief letztmals am Freitag, also beziehen sich die angegebenen Quoten entweder auf dieses Freitagsspiel oder auf das Sonntagsspiel der anderen Serie (vermutlich ersteres).

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