Quotencheck

«The Biggest Loser»

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Auch im zweiten Jahr bewies «The Biggest Loser» bei Sat.1, dass die Versetzung auf den Vorabend die richtige Entscheidung war.

«The Biggest Loser» 2016

  • Reichweite (3+): 1,91 Mio.
  • Marktanteil (3+): 8,5%
  • Reichweite (14-49): 1,00 Mio.
  • Marktanteil (14-49): 13,4%
Mittelwerte
«The Biggest Loser»  aus der Primetime verbannen und am Vorabend ausstrahlen – das war wohl eine der besten Entscheidungen, die Sat.1 im Sinne des Formats treffen konnte. Viel zu oft unterbot die Abnehm-Show mittwochs zur besten Sendezeit den Senderschnitt, sodass eine Fortführung auf dem gewohnten Programmslot über kurz oder lang das Aus für die Sendung bedeutet hätte. Doch im vergangenen Jahr zeigte «The Biggest Loser» am Sat.1-Vorabend, dass man für die Unterföhringer durchaus noch tolle Einschaltquoten an Land ziehen kann – denn am Ende standen durchschnittlich sehr gute 13,4 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe zu Buche. In diesem Jahr ging die Show drei Monate früher an den Start und bewies erneut, dass Sat.1 mit der Versetzung an den Vorabend alles richtig gemacht hat.

So schien «The Biggest Loser» direkt zum Auftakt eine noch quotenstärkere Staffel in den Ring schicken zu wollen. Die erste Folge 2017 lag mit 13,6 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen 0,4 Punkte über der Premiere des Vorjahres und überzeugte zu Beginn 2,11 Millionen Zuschauer – 370.000 mehr als noch im Vorjahr. Umso überraschender der kleine Stolperer der Show in der Folgewoche: während die zweite Episode 2016 noch das Niveau des Auftakts halten konnte, sackte man dieses Mal auf 9,7 Prozent Marktanteil ab und verlor 330.000 Zuschauer – ein signifikant großer Teil (250.000) war dem werberelevanten Alter zuzurechnen. Beim Gesamtpublikum stürzte man 1,8 Punkte in die Tiefe, sodass man in dieser Hinsicht ziemlich weit unter dem Senderschnitt landete.

Die gute Nachricht war, dass «The Biggest Loser» sich nur diesen einen Ausrutscher leistete, jedoch musste die Show wochenlang kämpfen, um wieder an das Auftaktniveau heranzukommen. Während der dritten und vierten Episode standen gute 11,8 und 11,4 Prozent Marktanteil zu Buche, jedoch rangierte man mit diesen Werten weiterhin bis zu zwei Punkte unter dem Schnitt des Vorjahres. Zur Mitte der Staffel steigerte sich «The Biggest Loser» dann nochmal um knapp einen Punkt und kam wieder an die gewohnt hohen Zielgruppen-Quoten heran. Zur fünften und sechsten Folge knackte die Show dann auch wieder die Zwei-Millionen-Marke und setzte sich bei den 14- bis 49-Jährigen deutlich von der Millionen-Grenze ab.

In der Folgewoche gelang «The Biggest Loser» dann mit 14,2 Prozent Marktanteil ein neuer Staffelbestwert, auch wenn die Reichweiten in beiden Gruppen recht stabil blieben. Während der achten Folge steigerte sich die Show dann nochmal beim Gesamtpublikum – mittlerweile 2,19 Millionen Zuschauer und 8,1 Prozent Marktanteil – verlor aber bei den Umworbenen wieder 1,1 Prozentpunkte. Jedoch setzte «The Biggest Loser» danach zum großen Endspurt an. Am 12. März gewann das Format 200.000 Zuschauer hinzu, setzte mit 2,39 Millionen, 8,9 Prozent Gesamtmarktanteil sowie 1,38 Millionen und 15,8 Prozent in der Zielgruppe neue Staffelrekorde. In der Folgewoche wiederholte die Show diesen Erfolg beim Gesamtpublikum, musste aber bei den Jüngeren wieder etwas Federn lassen. Dennoch durfte man über 14,3 Prozent Marktanteil mehr als zufrieden sein – einen ähnlich hohen Wert verbuchte man während der letzten Vorabend-Episode 2017 sieben Tage später.

Ganz zum Schluss blieb «The Biggest Loser» während seiner Primetime-Ausstrahlung zum Finale sogar von den Fabel-Rekorden des Münster-«Tatorts» unbeeindruckt und verbuchte 15,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 0,9 Punkte lag man somit über dem Niveau des Mittwochs-Finales im vergangenen Jahr und konnte insgesamt sogar knapp eine halbe Million Zuschauer hinzugewinnen. 2,98 Millionen schalteten ein, was beim Gesamtpublikum zehn Prozent Marktanteil zur Folge hatte – Staffelbestwert. Das Finale hob die Durchschnittswerte der Staffel dann nochmal ordentlich an.

Im Vergleich zum Vorjahr gewann «The Biggest Loser» letztlich 280.000 Zuschauer hinzu und lockte durchschnittlich 2,19 Millionen an. Beim Gesamtpublikum verlor die Staffel allerdings einen halben Prozentpunkt und landete bei trotzdem noch guten acht Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe ein ähnliches Bild: die Staffel steigerte sich auf 1,17 Millionen 14- bis 49-Jährige im Mittel, verlor aber minimal 0,1 Prozentpunkte und verbuchte im Schnitt starke 13,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

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