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Die Gewinner der 89. Academy Awards: Kein Rekord für «La La Land»

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Das hoch gelobte Musical kann seine Rekordnominierungen nicht in eine Rekordsumme an Oscar-Gewinnen verwandeln. Der Hauptpreis ging an das Drama «Moonlight». Der deutsche Anwärter «Toni Erdmann» geht in der Sparte für den besten fremdsprachigen Film leer aus.

Es war das Branchen-Gesprächsthema schlechthin in den vergangenen Wochen: Das Musical «La La Land» räumte sieben Golden Globes ein, mehr als jeder andere Film zuvor, und landete mit 14 Oscar-Nominierungen gleichauf mit den Rekordfilmen «Alles über Eva» sowie «Titanic». Doch was die Siege bei den Academy Awards angeht, konnte «La La Land» keinen weiteren Rekord ein- oder aufstellen. Mit sechs Trophäen ist der neue Film des «Whiplash»-Regisseurs Damien Chazelle mit «Mad Max: Fury Road» aus dem Vorjahr gleichgezogen – auch dahingehend, dass ein thematisch schwerwiegenderer Film in der Hauptkategorie gewann: Als bester Film wurde das Drama «Moonlight» gewählt. Die Verkündung des 89. "Bester Film"-Gewinners bei den Oscars dürfte Hollywood-Geschichte schreiben, da zunächst «La La Land» ausgerufen wurde. Erst nach Beginn der Dankesrede des «La La Land»-Teams wurde die Verwechslung aufgedeckt und auf den eigentlichen Gewinner der Abstimmung hingewiesen.

Die Tragikomödie «Toni Erdmann», der deutsche Anwärter in der Sparte für den besten fremdsprachigen Film, musste sich derweil dem iranischen Beitrag «The Salesman», einem suspensereichen Rachedrama, geschlagen geben. Als bester Animationsfilm wurde der gesellschaftskritische Megablockbuster «Zoomania» aus dem Hause Disney gekürt.

Nachfolgend: Sämtliche Oscar-Nominierungen und -Gewinner bei den 89. Academy Awards:

Bester Film
- «Arrival»
- «Fences»
- «Hacksaw Ridge - Die Entscheidung»
- «Hell or High Water»
- «Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen»
- «La La Land»
- «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- «Manchester by the Sea»
- «Moonlight»

Bester Hauptdarsteller
- Casey Affleck für «Manchester by the Sea»
- Andrew Garfield für «Hacksaw Ridge - Die Entscheidung»
- Ryan Gosling für «La La Land»
- Viggo Mortensen für «Captain Fantastic: Einmal Wildnis und zurück»
- Denzel Washington für «Fences»

Bester Nebendarsteller
- Mahershala Ali für «Moonlight»
- Jeff Bridges für «Hell or High Water»
- Lucas Hedges für «Manchester by the Sea»
- Dev Patel für «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- Michael Shannon für «Nocturnal Animals»

Beste Hauptdarstellerin
- Isabelle Huppert für «Elle»
- Ruth Negga für «Loving»
- Natalie Portman für «Jackie»
- Emma Stone für «La La Land»
- Meryl Streep für «Florence Foster Jenkins»


Beste Nebendarstellerin
- Viola Davis für «Fences»
- Naomie Harris für «Moonlight»
- Nicole Kidman für «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- Octavia Spencer für «Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen»
- Michelle Williams für «Manchester by the Sea»

Bester Animationsfilm
- «Kubo: Der tapfere Samurai»
- «Vaiana - Das Paradies hat einen Haken»
- «Mein Leben als Zucchini»
- «Die rote Schildkröte»
- «Zoomania»


Beste Kamera
- Bradford Young für «Arrival»
- Linus Sandgren für «La La Land»
- Grieg Fraser für «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- James Laxton für «Moonlight»
- Rodrigo Prietro für «Silence»

Beste Kostüme
- Joanna Johnston für «Allied»
- Colleen Atwood für «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind»
- Consolata Boyle für «Florence Foster Jenkins»
- Madeline Fontaine für «Jackie»
- Mary Zophres für «La La Land»

Beste Regie
- Denis Villeneuve für «Arrival»
- Mel Gibson für Hacksaw «Ridge - Die Entscheidung»
- Damien Chazelle für «La La Land»
- Kennenth Lonergan für «Manchester by the Sea»
- Barry Jenkins für «Moonlight»

Bester Dokumentarfilm
- «Seefeuer - Fire by the Sea»
- «I Am Not Your Negro»
- «Life, Animated»
- «O. J.: Made in America»
- «13th»

Beste Kurz-Dokumentation
- «4.1 Miles»
- «Extremis»
- «Joe's Violin»
- «Watani: My Homeland»
- «The White Helmets»

Bester Schnitt
- Joe Walker für «Arrival»
- John Gilbert für «Hacksaw Ridge - Die Entscheidung»
- Jacke Roberts für «Hell or High Water»
- Tom Cross für «La La Land»
- Joie McMillon und «Nat Sanders für Moonlight»

Bester fremdsprachiger Film
- «Unter dem Sand» (Dänemark)
- «Ein Mann namens Ove» (Schweden)
- «The Salesman» (Iran)
- «Tanna - Eine verbotene Liebe» (Australien)
- «Toni Erdmann» (Deutschland)

Bestes Make-Up und Hairstyling
- Eva von Bahr und Love Larson für «Ein Mann namens Ove»
- Joel Harlow und Richard Alonzo für «Star Trek Beyond»
- Alessandro Bertolazzi, Giorgio Gregorini und Christopher Nelson für «Sucide Squad»

Beste Originalmusik
- Mica Levi für «Jackie»
- Justin Hurwitz für «La La Land»
- Durstin O'Hallroan und Hauschka für «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- Nicholas Britell für «Moonlight»
- Thomas Newman für «Passengers»

Bester Originalsong
- "Audition (The Fools Who Dream)" aus «La La Land»
- "Can't Stop the Felling" aus «Trolls»
- "City of Stars" aus «La La Land»
- "The Empty Chair" aus «Jim. The James Foley Story»
- "How Far I'll Go" aus «Vaiana - Das Paradies hat einen Haken»

Bestes Ausstattung
- Patrice Vermette für «Arrival»
- Stuart Craig für «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind»
- Jess Gonchor und Navy Haigh für «Hail, Caesar! »
- Sandy Reynolds-Wasco und David Wasco für «La La Land»
- Guy Hendrix Dyas für «Passengers»

Bester animierter Kurzfilm
- «Blind Vaysha»
- «Borrowed Time»
- «Pear Cider and Cigarettes»
- «Pearl»
- «Piper»

Bester Kurzfilm
- «Ennemis Intérieurs»
- «Le Femme et le TGV»
- «Silent Nights»
- «Sing»
- «Timecode»

Bester Tonschnitt
- «Arrival»
- «Deepwater Horizon»
- «Hacksaw Ridge - Die Entscheidung»
- «La La Land»
- «Sully»

Bester Ton
- «Arrival»
- «Hacksaw Ridge - Die Entscheidung»
- «La La Land»
- «Rogue One: A Star Wars Story»
- «13 Hours»

Beste Effekte
- Craig Hammack, Jason Schnell, Jason Billington und Burt Dalton für «Deepwater Horzion»
- Stephane Ceretti, Richard Bluff, Vincent Cirelli und Paul Corbould für «Doctor Strange»
- Robert Legtato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Dan Lemmon für «The Jungle Book»
- Steve Merson, Oliver Jones, Brian McLean und Brad Schiff für «Kubo: Der tapfere Samurai»
- John Knoll, Mohen Leo, Hal Hickel und Neil Corbould für «Rogue One: A Star Wars Story»

Bestes Original-Drehbuch
- Taylor Sheridon für «Hell or High Water»
- Damien Chazelle für «La La Land»
- Yorgos Lanthimos und Efthymis Filippou für «The Lobster: Eine unkonventionelle Liebesgeschichte»
- Kenneth Lonergan für «Manchester by the Sea»
- Mike Mills für «20th Century Women»

Bestes adaptiertes Drehbuch
- Eric Heisserer für «Arrival»
- August Wilson für «Fences»
- Allison Schroeder und Theodore Melfi für «Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen»
- Luke Davies für «Lion: Der lange Weg nach Hause»
- Barry Jenkins und Tarell Alvin McRaney für «Moonlight»

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