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«Die Pferdeprofis»

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Fünf Jahre nach dem Start erzielen «Die Pferdeprofis» am Samstagvorabend bei VOX die besten Werte aller Zeiten. Sechs neue Folgen litten jedoch erneut unter Leistungsschwankungen.

Wie kaum ein anderer großer deutscher Privatsender verfügt VOX über ein klar abgegrenztes Programmportfolio, das sich dabei kontinuierlich ausgewählten Programmfarben verschreibt. Seit vielen Jahren nehmen dabei Tierformate eine wichtige Stellung ein, die sich in der Besetzung des Samstagvorabends beim Kölner Sender stets abwechseln. Neben den Coaching-Formaten wie «Der Hundeprofi»  etablierten sich ab Februar 2012 auch «Die Pferdeprofis»  am Samstag, die aber schon früh um einen ähnlich langen Fortbestand wie die Martin Rütter-Sendungen bangen mussten. Nach einer soliden ersten Staffel auf Höhe des Senderschnitts rutschten «Die Pferdeprofis» im Rahmen der im Sommer 2013 beginnenden Staffel zwei kurzzeitig auf Werte um die sechs Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Von einstigen Quotensorgen hat sich die Coaching-Doku jedoch mittlerweile restlos erholt. Mit durchschnittlich 7,8 Prozent der jungen Zuschauer verbuchte die vergangene Staffel im Frühjahr 2016 sehenswerte Zahlen, gleichwohl teilweise deutliche Leistungsschwankungen gemessen wurden. Im Rahmen von sechs neuen Episoden, die VOX ab dem 7. Januar 2017 ausstrahlte, stabilisierte sich das Format mit Horseman Bernd Hackl und Pferdetrainerin Sandra Schneider nun auf hohem Niveau. Zur Rückkehr der «Pferdeprofis» schalteten zu Beginn des neuen Jahres 1,64 Millionen Zuschauer ein, die insgesamt 5,9 Prozent bewirkten und noch viel wichtigere 9,2 Prozent der Jüngeren, die damit deutlich über dem Senderschnitt von zuletzt 6,7 Prozent lagen.

Gegen Sendungen wie «Explosiv – Weekend»  auf RTL oder «Galileo»  auf ProSieben, die in der klassischen Zielgruppe konstant gute Werte einfahren, schafften es «Die Pferdeprofis», ihren Marktanteil in der Folgewoche sogar noch deutlich auszubauen: Der 14. Januar 2017 brachte der VOX-Vorabendsendung 1,86 Millionen Interessenten, davon 800.000 aus der jungen Altersgruppe. Insgesamt sprangen damit 6,8 Prozent heraus. 10,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen bedeuteten unterdessen das beste Ergebnis aller Zeiten für das Samstagsformat.

Noch weiter aufwärts ging es für die Mina TV-Produktion danach allerdings nicht – im Gegenteil, am 21. Januar verloren «Die Pferdeprofis»  sogar deutlich an Zuspruch. Insbesondere die «Sportschau»  machte den Privatsendern an besagtem Samstag Probleme. VOX blieben damit ab 19.07 Uhr 1,49 Millionen Zuschauer ab Drei und noch 580.000 junge Personen, die zu 7,0 Prozent Marktanteil führten. Somit lagen «Die Pferdeprofis» jedoch noch immer voll im Soll und schon sieben Tage später ging es quotentechnisch wieder aufwärts. 1,56 Millionen Zuschauer generierten in der umworbenen Altersgruppe am 28. Januar 8,2 Prozent.

Die Werte der Vorwoche bestätige die Coaching-Doku auch Anfang Februar, als am vierten Tag des neuen Monats 1,54 Millionen Fernsehzuschauer erneut 8,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen enthielten. Eine Folge stand noch aus, die jedoch wieder Interessenten verlor: Die vorerst letzte Ausgabe am 11. Februar lockte 1,46 Millionen Zuschauer an, die zu 6,8 Prozent in der Zielgruppe führten. Mit 1,46 Millionen Zuschauern, davon 560.000 zwischen 14 und 49 schnitt der Staffelabschluss in allen Belangen am schwächsten ab, noch immer standen damit aber ordentliche Zahlen zu Buche.

Das Vertrauen, das VOX den «Pferdeprofis» nach dem durchwachsenen zweiten Jahr entgegenbrachte, zahlte sich seitdem aus. Im fünften Jahr holte die Samstagvorabendsendung bessere Werte denn je und dämmte die starken Quotenschwankungen des Vorjahres auf hohem Niveau etwas ein. Durchschnittlich 1,59 Millionen Zuschauer widmeten sich den sechs neuen Ausgaben, davon entsprangen mittlere 670.000 der klassischen Zielgruppe. Mit 5,8 Prozent, die die «Pferdeprofis» im Schnitt am Gesamtmarkt verzeichneten, bewegte sich die Sendung bereits insgesamt deutlich über der Sendernorm, zu noch erfreulicheren Zahlen gelangten «Die Pferdeprofis» jedoch bei den Werberelevanten, wo durchschnittlich 8,3 Prozent gemessen wurden.

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