3 Quotengeheimnisse

Die US-Wahl: ein Hit auch in den sozialen Medien

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In Amerika schlug zudem die große Stunde der News-Networks, die nicht weniger als die besten Werte in ihrer Geschichte generierten. Unser etwas anderer Quoten-Wochen-Rückblick.

Die richtigen Fragen, die richtigen Werte


Als erste Talkshow des Tages bezeichnete es Bild.de. Die Online-Plattform Deutschlands größter Boulevard-Zeitung nutzte den Morgen nach der US-Präsidentschaftswahl für einen neuen Versuch im Bereich Bewegtbild für Aufmerksamkeit zu sorgen. Anna von Bayern, eine frühere BamS-Reporterin und Ali Aslan präsentierten am frühen Mittwochmorgen das neue «Die richtigen Fragen», eine Art interaktive Talkshow, bei deren Premiere unter anderem Karl-Theodor zu Guttenberg, der österreichische Außenminister Sebastian Kurz oder FDPs Christian Lindner (teils via Skype) ins Bild.de-Studio geschaltet wurden. Allein via Facebook hatte die Sendung nach Zahlen der Kollegen von kress in den ersten drei Stunden über 150.000 Zuschauer. Weit über 3000 Reaktionen gab es darauf im Laufe des Mittwochvormittags.

Ein Sprecher von Axel Springer teilte auf Anfrage von Quotenmeter.de mit, dass der Auftakt zur neuen Reihe bis Donnerstagmittag quer über alle Kanäle auf 250.000 Abrufe gekommen wäre. Offenbar war man damit so zufrieden, dass das Format nun wöchentlich wiederkehren soll.

Strunz knackt die Million


Noch populärer war derweil «Frühstücksfernsehen»-Mann Claus Strunz, der auf der Facebook-Seite des Sat.1-Morgenmagazins einen rund zwei Minuten langen Kommentar zum Wahlerfolg Trumps veröffentlichte. Binnen 24 Stunden hatte dieser schon die Marke von einer Million Aurfufe durchbrochen. Der Clip wurde inzwischen mehr als 10.000 mal geteilt und hat tausende Kommentare.

Das ist auch insofern interessant, wenn man bedenkt, dass das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» bei Facebook allgemein derzeit knapp 550.000 Freunde hat.

In Amerika: In der langen Wahlnacht schlägt die Stunde der News-Networks


In Amerika berichteten in am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch zahlreiche Stationen vom Ausgang der Präsidentschaftswahlen. Vier der fünf großen Broadcaster waren am Start (nur The CW zeigte Serien). Meistgesehen war hier die Sendung von NBC mit fast zwölf Millionen Zuschauern. Der Kanal lag somit vor ABC mit rund 9,7 Millionen, CBS mit 8,8 Millionen und – recht abgeschlagen hinten – FOX mit 4,27 Millionen. An diesem Abend und in dieser Nacht hatte in Wahrheit aber die Stunde der Cable-Sender geschlagen, die nicht weniger als die besten Werte ihrer Geschichte einfuhren.

So legte sich etwa CNN in der klassischen Primetime-Zeit vor alle anderen Kanäle und kam auf 13,3 Millionen Zuseher. Auch FOX News konnte sich zeitweise durchaus sehen lassen. Über die volle Distanz betrachtet (die Übertragung endete hier erst um drei Uhr nachts) kam der traditionell eher republikanische Sender auf 12,72 Millionen Zuschauer. Das Geheimnis dahinter: FOX zog vor allem zu später Stunde an, generierte nach ein Uhr etwa 15,4 Millionen Zuschauer. MSNBC holte über die volle Laufzeit der Wahlsendungen im Schnitt 5,29 Millionen US-Bürger.

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