Film-Check

Filmcheck: «Pain & Gain»

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«Pain & Gain» ist das, was Michael Bay unter einem "kleinen" Film versteht. Doch ist er auch nur ein kleiner Erfolg?

Actionregisseur Michael Bay erfüllte sich 2013 einen Traum, indem er nach jahrelanger Ankündigung «Pain & Gain» in die Kinos brachte, die freie Verfilmung einer unglaublichen, doch wahren Geschichte, in der eine Truppe chaotischer Bodybuilder eine Schneise der Gewalt und des Mordes in Miami Beach hinterlassen haben. In den Hauptrollen besetzte Bay Mark Wahlberg, Dwayne Johnson und Anthony Mackie, während «Monk»-Hauptdarsteller Tony Shalhoub als deren „Lieblingsopfer“ und Ed Harris als Ermittler auftreten.

An den US-Kassen spielte «Pain & Gain» bescheidene 49,88 Millionen Dollar ein. Dies bedeutete Rang 70 der Jahrescharts, eingekesselt durch «12 Years a Slave» und «Gangster Squad». Keine andere Bay-Regiearbeit hat bis heute in den Staaten weniger eingenommen. Weltweit nahm die 26-Millionen-Dollar-Produktion immerhin 86,2 Millionen ein.

In Deutschland wurden 600.882 verkaufte Tickets gezählt. Dies brachte «Pain & Gain» den 51. Rang in den hiesigen Jahrescharts 2013 ein, direkt hinter «Les Misérables», aber noch vor «Voll abgezockt». Damals stellte die auf wahren Begebenheiten basierende Farce den hierzulande erfolglosesten Michael-Bay-Film dar, mittlerweile wurde er jedoch von «13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi» unterboten, der nicht einmal die 100.000-Besucher-Marke durchbrochen hat.

Die Free-TV-Premiere ergatterte am 6. September 2015 bei ProSieben tolle 14,8 Prozent in der Zielgruppe. Mit 1,72 Millionen Werberelevanten holte sich der Film Rang zwei, direkt hinter dem ersten neuen «Tatort» der TV-Saison. Bei den Gesamtzuschauern sah es mit 2,23 Millionen Interessenten ebenfalls löblich aus – jedoch unterlag das Satiredrama nicht nur dem «Tatort», sondern auch «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» bei RTL. 2,23 Millionen Fernsehende sahen Michael Bays kleine Produktion, 2,56 Millionen schauten den Magier-Blockbuster.

Unter den ProSieben-Sonntagsblockbustern, die ab 20.15 Uhr auf Sendung gingen, ergatterte «Pain & Gain», an der Reichweite gemessen, 2015 nur den 21. Rang bei den Umworbenen. Gemessen am Marktanteil landete der Film so gerade noch in den Top 20.
Wird «Pain & Gain» am 8. Juli 2016 bei ProSieben zur besten Sendezeit den Senderschnitt überbieten?
Ja, in allen Altersgruppen
29,7%
Ja, bei den Umworbenen
35,1%
Ja, beim Gesamtpublikum
2,7%
Nein, keineswegs
32,4%

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