Soap-Check

«Berlin – Tag & Nacht»: Der ewige Kampf mit der Zweistelligkeit

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Im Frühling hatte «Berlin – Tag & Nacht» bei RTL II einen kleinen Durchhänger. Doch mittlerweile ist die Zehn-Prozent-Marke wieder mehr Regel als Ausnahme.

Quotenübersicht «Berlin - Tag & Nacht»

  • Januar: 8,8%
  • Februar: 10,2%
  • März: 9,4%
  • April: 9,5%
  • Mai: 10,2%
Marktanteil 14-49
«Berlin – Tag & Nacht»  und die Zehn-Prozent-Marke – es ist in diesem Jahr ein ewiger Kampf um die Zweistelligkeit in der werberelevanten Zielgruppe, der vorwiegend zu Gunsten der geringeren Werte ausgeht. Während 41 Episoden übersprang die Reality-Soap bei RTL II diese magische Grenze, in 66 Fällen gelang es jedoch nicht. Dabei durchläuft «Berlin – Tag & Nacht» regelmäßige Phasen, in denen die Zehn-Prozent-Marke fast schon selbstverständlich ist, während sie zu anderen Zeiten immer wieder zur Ausnahme wird. Im Januar war letzteres der Fall, schließlich lag die Soap Anfang des Jahres im Schnitt nur bei 8,3 Prozent Marktanteil. Natürlich ist selbst diese Einschaltquote ein großer Erfolg für das kleine RTL II, doch «Berlin – Tag & Nacht» hat Potenzial zu mehr.

In den beiden vergangenen Wochen zeigte sich dieses Leistungsvermögen erneut, nachdem der März als auch der April für die Daily-Soap wieder etwas für die Daily-Soap verliefen. Mit starken 10,2 und 10,3 Prozent Marktanteil im Wochenmittel (23. Mai bis 3. Juni) bei den Umworbenen kämpfte sich «Berlin – Tag & Nacht» nach einstelligen Durchschnittswerten im April wieder über die psychologisch wichtige Grenze. Der Mai war im Allgemeinen ein unglaublich erfolgreicher Monat für das Reality-Format. Seit Ende Februar erreichte man im wöchentlichen Mittel kein einziges Mal den zweistelligen Wertebereich – im Wonnemonat gelang das der Soap fast durchgehend: 10,2, 10,7, 9,4, 10,2 und 10,3 Prozent. Betrachtet man den durchschnittlichen Marktanteil einer ganzen Woche, schaffte es «Berlin – Tag & Nacht» im Jahr 2016 sechs Mal über die Zehn-Prozent-Marke – vier Mal davon im Mai.

Die beste Woche des Jahres liegt allerdings weiterhin im Februar, als die Soap hervorragende 11,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen verbuchte – ein Wert weit über den derzeitigen Marktanteilen. Dennoch durfte sich «Berlin – Tag & Nacht»  in der vergangenen Woche zumindest zu Beginn über tolle 11,1, 10,4 oder 12,2 Prozent freuen – immerhin verdoppelte die Quote am 1. Juni den Senderschnitt. Leider ging es danach steil bergab: Donnerstag und Freitag standen plötzlich nur noch 9,6 und 8,4 Prozent auf dem Papier. Der Start in den sechsten Monat des Jahres verlief dementsprechend holprig. Und das, obwohl «Berlin – Tag & Nacht» im Mai mit durchschnittlich 10,2 Prozent Marktanteil einen der besten Monate 2016 feiern durfte – gemeinsam mit dem Februar, in dem der Marktanteil genauso hoch war. Im Jahresdurchschnitt hat es bisher allerdings noch nicht zur Zweistelligkeit gereicht: zwischen Januar und Mai stand «Berlin – Tag & Nacht» bei guten 9,6 Prozent.

So geht es weiter bei «Berlin – Tag & Nacht»:


Peggy kämpft gegen ihr Gefühlschaos wegen Joe und Theo an. Als Joe ihr aber plötzlich ein leidenschaftliches Liebesgeständnis macht, ist Peggy sichtlich gerührt. Peggy gerät mit Theo aneinander, was darin gipfelt, dass sie in die Schnitte flieht, um Theo aus dem Weg zu gehen. Obwohl Peggy Paula und Rick noch nicht erzählen kann, was in Barcelona mit Joe passiert ist, wird sie von ihren Freunden getröstet.

Alessia will morgens in die WG, um ihre Sachen zu holen. Sie trifft dort auf Jessica, die zwar etwas distanziert ist, aber verspricht, dass sie Daniel in Ruhe lässt. Jessica glaubt, mit ihrem Hundesitter-Job das große Los gezogen zu haben. Als ein anderer Hundesitter abspringt übernimmt sie großmäulig vier Hunde auf einmal - was ihr schnell zum Verhängnis wird.

Fabrizio ist in Sorge, als seine Mutter ihn unbedingt sprechen muss. Hat sie etwa schlechte Neuigkeiten?

Was sonst noch war:


Ab heute bekommt die RTL-Soap «Alles was zählt»  einen besonderen Gaststar: der Beatboxer und ehemalige YouTuber Alberto Trovato wird für kurze Zeit den erfolgreichen Rapper Max „Third Unit“ Ulrich spielen. Gemeinsam mit Sängerin Iva Lukowski wird er ein Duett aufnehmen. Die früher als „LaFee“ bekannte Sängering Christina Klein war ein maßgeblicher Grund für die Zusage von Alberto Trovato. „Als ich mit meiner Karriere angefangen habe, habe ich LaFee‘s Karriere verfolgt. […] Als ich nun die Rolle bei AWZ angeboten bekommen habe, habe ich erfahren, dass LaFee mitspielt. Da war sofort Sympathie da, obwohl ich sie noch nicht kannte und sie war auch ein Grund, warum ich die Gastrolle zugesagt habe.“ «Alles was zählt» sieht er jedoch nicht als Sprungbrett in die Schauspielkarriere: „ch mache hier nur aus Jux und Tollerei mit. Eigentlich wollte ich schon Ende 2015 aus dem Showgeschäft aussteigen und hatte auch schon meinen YouTube-Kanal zugemacht. Aber dann kam die Anfrage von AWZ. Ich habe AWZ früher selbst geschaut und mir gedacht, wenn die Rolle auf mich zugeschrieben ist, dann mache ich auf jeden Fall mit!“

Schlechte Nachrichten gab es derweil für den ehemaligen «Unter uns»-Schauspieler Stephen Dürr. Weil er sich 2012 beim Training für das «TV Total Turmspringen» verletzte und deswegen mehrere Monate arbeitsunfähig war, verklagte er die Produktionsfirma Brainpool auf Schadensersatz. Das Arbeitsgericht Köln entschied jedoch in der vergangenen Woche, dass der Vorfall nicht als Arbeitsunfall zu werten sei. Einen schriftlichen Arbeitsvertrag gebe es nicht, Dürr berief sich auf ein mündlich geschlossenes Arbeitsverhältnis. „Mir geht es nicht ums Geld. Brainpool soll Verantwortung übernehmen.“ 1.250 Euro Gage habe der Schauspieler bekommen, laut Brainpools Auffassung sei Stephan Dürr ein freischaffender Künstler, weshalb kein festes Arbeitsverhältnis besteht. Das Arbeitsgericht verwies den Fall aufgrund der nicht vorhandenen Zuständigkeit an das Landgericht.

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