Blockbuster-Battle

Filmcheck: «Super 8»

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Nostalgie-Regisseur J. J. Abrams: Vor «Star Wars: Das Erwachen der Macht» drehte er eine Spielberg-Hommage. Wie kam «Super 8» bislang in Deutschland an?

Vier Jahre, bevor Regisseur J. J. Abrams mit «Star Wars: Das Erwachen der Macht» einen der größten Kinohits der Geschichte verantwortete, brachte er ein weniger aufwändiges, aber genauso nostalgisches Projekt in die Kinos: «Super 8», eine Verneigung vor dem übernatürlichen, dezent schaurigen Familienkino der 80er-Jahre. Als Produzent fungierte einer der Männer, die diese Art Kino mitbegründet haben: Steven Spielberg, den Abrams als eines seiner Vorbilder bezeichnet.

Die Kooperation der beiden Filmschaffenden handelt von einer Gruppe Kinder, die für einen Wettbewerb einen Amateurfilm drehen wollen – beim Dreh einer entscheidenden Szene werden sie jedoch Zeugen eines spektakulären Zugunglücks, bei dem offensichtlich nicht alles mit rechten Dingen zuging. Daraufhin scheint ein Monster durch ihre Heimatstadt zu streifen … Die 50 Millionen Dollar teure Produktion spülte allein in Nordamerika 127,48 Millionen in die Kassen. Dies bedeutete Rang 21 der Jahrescharts 2011 – somit wurde unter anderem David Finchers «Verblendung» überboten.

In den deutschen Kinos generierte «Super 8» während seines Kinoeinsatzes eine geringere Zugkraft: 523.568 gelöste Tickets entsprachen dem 62. Rang der Jahrescharts. Der Thriller feierte dafür eine sehr erfolgreiche Free-TV-Premiere: Am 24. August 2013 lockte Sat.1 zur besten Sendezeit 1,33 Millionen Umworbene vor die Mattscheiben. Dies führte zu starken 16,5 Prozent Marktanteil. 2,32 Millionen Gesamtzuschauer entsprachen zudem einer Sehbeteiligung von sehr guten 9,6 Prozent.

Am 19. Januar 2014 wanderte der Film mit Instrumentalmusik von «Lost»- und «Ratatouille»-Komponist Michael Giacchino zu ProSieben, wo 3,18 Millionen Interessenten erreicht wurden. Ab 20.15 Uhr bedeutete das weit, weit überdurchschnittliche 8,9 Prozent. 2,49 Millionen Werberelevante bescherten ProSieben obendrein hervorragende 17,5 Prozent. Doch schon knapp zehn Monate später ließ das Interesse an «Super 8» stark nach. Eine Wiederholung bei Sat.1 gab am 8. November 2014 auf magere 5,3 und mäßige 7,6 Prozent nach.

Am Freitag, den 15. Mai 2015, kletterte «Super 8» bei ProSieben wieder auf gute 5,9 und 12,1 Prozent, doch am 4. März 2016 ging es zur Hauptsendezeit wieder hinab: 4,8 und 9,5 Prozent Marktanteil standen auf der Uhr.

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