Vermischtes

Online-Abrufzahlen: «Topmodels» sind die absoluten Königinnen

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Die ProSieben-Sendung dominiert in diesen Tagen die offiziellen Streaming-Charts – und das mit weitem Abstand.

Wie wird gemessen?

Ab dem ersten Tag mit Nutzung in einer jeweiligen Kalenderwoche lassen die Datenermittler immer noch sechs weitere Tage in die Leistungsermittlung mit einfließen, unabhängig davon, ob dadurch die betreffende Kalenderwoche überschritten wird. Durch dieses Verfahren haben Titel, die bspw. am Ende der jeweiligen KW im Web eingestellt werden, ebenfalls die Möglichkeit, gleichberechtigt in die Darstellung mit einzugehen.
Unglaublicher Erfolg für ProSieben und seine von Red Seven hergestellte Casting-Show «Germany’s Next Topmodel». Die holte im TV in der vergangenen Woche schon mit über 19 Prozent Marktanteil bei der Umstyling-Folge die besten Werte einer linearen Ausstrahlung seit 2011. Und auch im Bereich der zeitversetzten Nutzung über das Internet, etwa über die Anwendung 7TV bricht das Format derzeit alle Rekorde. Die erste Episode etwa wurde in der ersten Februar-Woche rund 839.000 Mal abgerufen. Auf die 2,52 Millionen Zuschauer im TV muss dieser Wert also noch drauf gerechnet werden. In der Woche danach kam die Auftaktepisode der neuen Staffel noch einmal auf mehr als 360.000 Abrufe. Ergo hat «Germany’s Next Topmodel» online schon knapp 1,2 Millionen Abrufe – und somit knapp halb so viele Zuschauer wie im klassischen Fernsehen.

Insgesamt haben also etwa 3,7 Millionen Leute die erste Episode namens „Neue Jury. Neue Regeln“ gesehen. Stark waren auch die Abrufzahlen der zweiten Folge, die im linearen TV auf 2,72 Millionen Fans kam. Online kam in Kalenderwoche 2 noch einmal rund 792.000 Zuseher hinzu, sodass rund dreieinhalb Millionen Menschen insgesamt ermittelt wurden.

«Germany’s Next Topmodel» dominiert damit die Streaming-Hitlisten ganz eindeutig. Allgemein sind die Werte hier in Deutschland oftmals eher verhalten. Ausreißer nach oben, wie etwa ein Clip des «Frühstücksfernsehens» mit 200.000 Abrufen in der zweiten Kalenderwoche oder «Der Bachelor»  mit bis zu 235.000 Abrufen, gibt es aber immer wieder.

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