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«In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte»

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Die erste Staffel des Serienablegers scheiterte deutlich am Senderschnitt, überzeugte angesichts des Programmplatzes aber dennoch.

Dass bereits nach Ausstrahlung weniger Folgen und noch während des Drehs der ersten Staffel von «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» eine weitere Season bestellt wurde, macht deutlich, wie erfreut man beim Ersten über die Zahlen des Formats ist. Mit etwa neun Prozent beim Gesamtpublikum machte sie am Vorabend eine gute Figur, die «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» über 42 Folgen bis zum Staffelfinale halten konnte. Tatsächlich scheint der Sender eine Produktion gefunden zu haben, die auf dem berühmt-berüchtigten Sendeplatz zumindest in Ansätzen mit der Konkurrenz mithalten kann.

Das Erste strahlt das Spin-off zu «In aller Freundschaft» seit dem 22. Januar 2015 auf dem Sendeplatz am Donnerstagvorabend ab 18.50 Uhr aus. Die erste Staffel umfasst 42 rund einstündige Folgen, die in wöchentlichem Rhythmus gezeigt wurden. Unterbrochen wurde die Ausstrahlung von einer Sommerpause zwischen dem 16. Juli und 17. September 2015.

Die deutlich stärksten Werte aller Folgen generierte die Premiere, die von 3,11 Millionen und 12,0 Prozent aus dem Gesamtpublikum verfolgt wurde. Bis Dezember des Jahres sollte es sich dabei auch um die einzige Episode handeln, welcher der Sprung in den Bereich zweistelliger Marktanteile gelang. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zum Auftakt 0,49 Millionen und 6,0 Prozent gemessen.

In der Folgewoche zeigte sich, dass «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» einige Zuschauer der ersten Episode verloren hatte. Mit 2,57 Millionen und 9,8 Prozent bei allen Fernsehenden wurde ein drastischer Absturz jedoch vermieden, auch 0,39 Millionen und 4,5 Prozent bei den Jungen war noch im Bereich des Vertretbaren. Im Laufe der weiteren Ausstrahlungen konnte dieses Niveau gehalten werden. So schalteten am 5. März, sechs Wochen nach dem Start, 2,43 Millionen und 9,8 Prozent insgesamt ein. Die 14- bis 49-Jährigen interessierten sich an diesem Tag zu 0,35 Millionen und 4,5 Prozent für das Format.

In den darauffolgenden Monaten bis zur Sommerpause tat sich «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» deutlich schwerer, die Hürde von neun Prozent Gesamtmarktanteil zu überspringen. Der niedrigste Wert der ersten Staffel, 7,3 Prozent bei 1,88 Millionen ab drei Jahren, wurde am 26. März ermittelt. Die Jungen wurden zu 0,27 Millionen und 3,3 Prozent angelockt. Ein Ausrufezeichen setzte die Serie am 11. Juni, als Das Erste 1,81 Millionen und 9,9 Prozent aus dem Gesamtpublikum sowie 0,28 Millionen und 4,8 Prozent bei den jüngeren Fernsehenden verbuchen durfte. Kurz darauf wurde mit 1,47 Millionen die schwächste Gesamtzuschauerzahl der Staffel erreicht, dies entsprach 8,5 Prozent. Die 14- bis 49-Jährigen fanden an diesem 2. Juli zu 0,15 Millionen und 3,1 Prozent zur ARD.

«In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» kam im September 2015 gestärkt aus der Sommerpause und erreichte sieben Wochen in Folge mindestens neun Prozent bei den Fernsehenden ab drei Jahren. Mit 0,35 Millionen und 4,6 Prozent wurde bei den Jungen am 29. Oktober der höchste Wert seit der Premiere gemessen. Insgesamt schalteten 2,43 Millionen und 9,7 Prozent ein. Am 3. Dezember erreichte das Format gar 2,45 Millionen und 10,1 Prozent aus dem Gesamtpublikum, womit nach rund elf Monaten das zweite Mal ein zweistelliger Marktanteil für Das Erste eingefahren wurde. Die Jungen fanden sich mit 0,30 Millionen und 4,2 Prozent ein. Das Finale am 25. Februar 2016 unterstrich das insgesamt sehr überzeugende Bild der zweiten Staffelhälfte und sprach 2,41 Millionen und 9,4 Prozent insgesamt sowie 0,34 Millionen und 4,6 Prozent der Jungen an.

Im Durchschnitt sahen 2,12 Millionen und 9,1 Prozent aus dem Gesamtpublikum die erste Staffel von «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte». Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,28 Millionen und 4,0 Prozent gemessen. Damit unterschritt das Format den Senderschnitt deutlich – jener lag in der vergangenen TV-Saison bei 11,6 Prozent für die Fernsehenden ab drei Jahren, im Bereich der Jungen sahen im Fernsehjahr 2014/15 6,6 Prozent das ARD-Hauptprogramm. Relevanter als der Senderschnitt dürfte für die Verantwortlichen jedoch sein, dass sich die Serie auf dem Programmplatz deutlich besser schlägt, als frühere Produktionen. Entsprechend steht die zweite Staffel, die zeigen wird, ob «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» hinsichtlich der Einschaltquote noch Potential nach Oben hat, schon in den Startlöchern.

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