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«Big Bang»-Viererpack: Vor «WWM?», aber hinter Inkas Bauern

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Der Rauswurf von «Undateable» machte sich für ProSieben auf Anhieb bezahlt und pushte auch «Circus HalliGalli» wieder ein wenig. Gegen «Bauer sucht Frau» war jedoch erneut kein Kraut gewachsen.

ProSieben-Quoten im Oktober

  • «TBBT» (Neu): 2,32 Mio. (7,3% / 16,4%)
  • «TBBT» (Wdh. 1): 2,19 Mio. (6,7% / 15,4%)
  • «TBBT» (Wdh. 2): 1,99 Mio. (6,1% / 14,1%)
  • «Undateable»: 1,10 Mio. (3,7% / 8,9%)
Durchschnittliche Werte an allen vier Oktober-Montagabenden.
Seit dieser Woche zeigt ProSieben wieder gleich vier Folgen von «The Big Bang Theory»  am Montagabend. Was zunächst nach einer allzu einfallslosen Programmkonzeption klingen mag, ist nicht zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit der augenscheinlich großen Aversion des Publikums geschuldet, sich auf neue Inhalte einzulassen - in diesem Fall auf die neue Sitcom «Undateable» , von welcher der Münchener Sender neun Folgen zeigte, bis er aufgrund dramatisch schwacher Quoten (siehe Infobox) die Geduld verlor. Und obgleich die Werte nach einem tollen Primetime-Start deutlich rückläufig waren, machte sich der Schritt auf Anhieb bezahlt.

Am stärksten lief die einzige Erstausstrahlung um 20:15 Uhr, die auf 2,06 Millionen junge Zuschauer und einen tollen Zielgruppen-Marktanteil von 18,2 Prozent gelangte. Ein höherer Marktanteil wurde hier letztmals Ende September mit 18,4 Prozent eingefahren. Eine halbe Stunde später wurden bereits etwas schwächere 15,8 Prozent bei 1,86 Millionen generiert, noch immer war man jedoch klar im grünen Bereich unterwegs. Schöner Nebeneffekt für die Programmverantwortlichen: Die private Konkurrenz von RTL ließ man deutlich hinter sich, «Wer wird Millionär?»  kam nicht über mäßige 11,9 Prozent bei 1,37 Millionen hinaus. Beim Gesamtpublikum war hingegen das Jauch-Quiz mit 5,57 Millionen und 16,9 Prozent klar vorherrschend, die Nerds um Sheldon Cooper gelangten dennoch auf respektable 7,8 und 6,8 Prozent bei maximal 2,53 Millionen.

Nach 21 Uhr schickte RTL dann mit «Bauer sucht Frau»  ein Format auf Sendung, das in der werberelevanten Zielgruppe eine deutlich härtere Konkurrenz darstellte. Die von Inka Bause präsentierte Kuppelshow schaffte mit 2,26 Millionen Fernsehenden und 19,7 Prozent Marktanteil problemlos den Tagessieg - auch bei allen Zuschauern ab drei Jahren, wo 6,09 Millionen sowie 19,6 Prozent auf dem Papier standen. «The Big Bang Theory»  bewegte sich derweil weiter in die falsche Richtung. Zunächst sahen noch 2,14 Millionen Menschen zu, also 6,6 Prozent aller bzw. 14,5 Prozent der jüngeren Konsumenten, während auf dem früheren «Undateable»-Slot 6,5 und 14,2 Prozent bei 1,96 Millionen zu Buche standen.

Die verbesserten Quoten des Vorprogramms kamen auch «Circus HalliGalli»  zugute, das ab 22:10 Uhr immerhin knapp überdurchschnittliche 11,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen verbuchte. Zuletzt wurden zweimal in Folge nur noch einstellige Werte verzeichnet. Beim Gesamtpublikum war die von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf hingegen unterhalb des Senderschnitts unterwegs: Maue 5,0 Prozent wurden bei 1,08 Millionen generiert.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/81753
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