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«Polizeiruf 110»-Crossover: Im Frühherbst wird gemeinsam ermittelt

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Das gab's noch nie: Die Teams aus Rostock und Magdeburg arbeiten an zwei Tagen gemeinsam an einem Fall. Anlass ist der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung.

Wenn das mal keine Traum-Quoten gibt... Der «Polizeiruf 110» ist längst mehr als ein «Tatort»-Vertreter. Am Sonntagabend holt die Krimi-Reihe häufig fast genauso gute Zahlen wie die deutlich frequentierteren Städtekrimis. Obwohl der «Polizeiruf 110» nun schon seit 1971 läuft, bis 1990 noch aus der DDR kam und über vier Ableger in verschiedenen Städten verfügt, gehen am 27. September und am 4. Oktober absolute Premieren über die Bühne. An den beiden aufeinanderfolgenden Sonntagen sind die Teams aus Rostock und Magdeburg jeweils zur besten Sendezeit zu sehen - und zwar gemeinsam. Erstmals startet die ARD ein «Polizeiruf 110»-Crossover, in dem mehrere Ermittler aus verschiedenen Städten gemeinsam ermitteln. Ein «Tatort»-/«Polizeiruf 110»-Crossover gab es derweil schon, genauso wie ein «Tatort»-internes Zusammenspiel der Ermittler aus unterschiedlichen Städten.

Das Special trägt den Namen "Wendemanöver" und handelt zunächst von einer Brandstiftung in einem Magdeburger Unternehmen. Das Feuer fordert ein Opfer: Die Frau des Juniorchefs erliegt den Flammen. Kurz darauf taucht in einem Rostocker Hotel die Leiche eines Wirtschaftsprüfers auf. Zunächst sind keine Parallelen erkennbar. So nehmen die Magdeburger Kommissare Doreen Brasch (Claudia Michelsen) und Jochen Drexler (Sylvester Groth) ihre Arbeit wie gewohnt in ihrer Heimatstadt auf und in Mecklenburg-Vorpommern gehen Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Alexander Bukow (Charly Hübner) auf Spurensuche. Letztendlich wird jedoch eines klar: Bei den beiden Fällen besteht eine Verbindung. Die Kommissare müssen sich auf eine Zeitreise bis Anfang der 90er Jahre begeben, als politische und wirtschaftliche Umbrüche in Ostdeutschland die Berichterstattungen dominierten.

Eoin Moore inszeniert die Koproduktion von NDR und MDR sowie Filmpool Fiction und Saxonia Media. Er zeichnete bereits für vier Fälle der Rostocker verantwortlich und verfasste das Buch zusammen mit Anika Wangard, basierend auf einem Werk Thomas Kirchners. Die Kamera führt Jonas Schmager.

Kurz-URL: qmde.de/79802
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Sentinel2003
29.07.2015 13:39 Uhr 1
Sehr schön!!
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