Quotencheck

«Mad Men»

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Unter Durchschnitt präsentierten sich die Quoten der sechsten Staffel der US-Dramaserie bei ZDFneo.

Dass Kritikerlieblinge nicht automatisch tolle Zuschauerzahlen einfahren, bewies «Mad Men» in der Vergangenheit des Öfteren. Beim digitalen Spartenkanal ZDFneo wurde jüngst die sechste Staffel der gefeierten Dramaserie versendet – anders als bei Durchgang fünf reichte es nicht mehr für den Sendeplatz um 22.30 Uhr. Stattdessen durfte Jon Hamm alias Don Draper mit den 13 Free-TV-Premieren ab dem 14. April immer erst in der Nacht gegen 0.15 Uhr von Dienstag auf Mittwoch ran.

Zum Auftakt fanden sich nur wenige Nachteulen zusammen: Lediglich 30.000 Menschen ab drei Jahren interessierten sich für die Rückkehr von «Mad Men», woraus äußerst magere 0,5 Prozent Marktanteil resultierten. In der abgelaufenen TV-Saison brachte es der Mainzer Kanal auf exakt ein Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zum Start bloß 0,1 Prozent ausgewiesen. Damit einher ging eine nicht-messbare Zuschauerzahl von 0,00 Millionen. Das bedeutet, dass weniger als 5.000 Jüngere zugesehen haben. Normalerweise verbucht ZDFneo in dieser Altersgruppe 0,9 Prozent.

Von diesem Ergebnis blieb auch die Folge der nächsten Woche weit entfernt, wenngleich es angesichts von 0,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen minimal aufwärts ging. Die dazugehörige Reichweite belief sich auf 10.000. Die Werte bei allen Fernsehenden blieben dagegen nach Ablauf der Wochenfrist unverändert. Am 28. April gelang «Mad Men» überraschenderweise ein kräftiger Sprung nach oben. Die absolute Zuschauerzahl steigerte sich auf 50.000, der damit verbundene Marktanteil kletterte auf 0,7 Prozent. Viel wohlwollender sah es allerdings beim jungen Publikum aus, wo 40.000 Zuseher 1,4 Prozent Marktanteil entsprachen und somit erstmals während dieses Durchlaufs einem Wert über der Norm.

Wie gewonnen, so zerronnen: Denn bereits eine Woche später fiel die Sehbeteiligung insgesamt wieder auf schwache 20.000, bei den 14- bis 49-Jährigen konnte erneut keine Zuschauerzahl ermittelt werden. 0,00 Millionen standen somit auf dem Papier. 0,2 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach einem neuen Tiefstwert, mit 0,1 Prozent bei den Jüngeren wiederholte man das miese Ergebnis vom Auftakt am 14. April. Die beiden nächsten Episoden verbesserten die Quoten jedoch auf 0,7 beziehungsweise 1,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen – letzteres kam einem Staffel-Bestwert gleich. 70.000 beziehungsweise 90.000 Menschen verfolgten die US-Serie insgesamt. Am Gesamtmarkt kamen damit tolle 1,0 sowie 1,6 Prozent zustande, was ebenfalls neue Rekorde waren.

1,5, 1,0 sowie 1,2 Prozent bei allen sowie 0,9, 1,4 und 0,7 Prozent bei den Jüngeren standen mit den darauffolgenden beiden Folgen zu Buche. Zwischen 80.000 und 90.000 aller Fernsehenden waren dabei. Doch danach verließ «Mad Men» das Glück: Der Marktanteil beim Gesamtpublikum schwankte fortan zwischen 0,6 und 0,8 Prozent, 40.000 bis 60.000 Menschen sahen zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden dreimal in Folge gerade einmal 20.000 Interessierte ermittelt, die 0,5 sowie 0,6 Prozent Marktanteil ermöglichten. Zum Finale der sechsten Runde wurde bei den Jüngeren erneut keine Reichweite gemessen, was miserable 0,2 Prozent Marktanteil nach sich zog. 60.000 Menschen verfolgten am 7. Juli die vorläufig letzte Folge insgesamt, was in 0,8 Prozent Marktanteil mündete.

Fünf von 13 Folgen erreichten oder überschritten den Senderschnitt von ZDFneo beim Gesamtpublikum – das war definitiv zu wenig. Im Mittel schalteten 60.000 Zuschauer ab drei Jahren ein, was 0,9 Prozent Marktanteil entsprach. In vier von 13 Fällen lag «Mad Men» über dem Soll bei den 14- bis 49-Jährigen, weshalb die mauen Durchschnittswerte in Höhe von 20.000 Zusehern und 0,7 Prozent Marktanteil auch in dieser Gruppe nicht verwundern. Die siebte und gleichzeitig letzte Staffel wartet nun noch auf eine Free-TV-Auswertung. Im Pay-TV war sie bereits von August 2014 bis Mai 2015 beim FOX Channel zu sehen.

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