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«Schlag den Star» und Co.: Was passiert mit dem Raab-Vermächtnis?

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Stefan Raab hat ProSieben pro Jahr um die 15 Primetime-Shows beschert – einige davon könnten theoretisch auch ohne ihm weitergehen. Werden sie es auch?

Wir haben einen Plan für 2016 – und werden ihn in den im Fernsehen üblichen Vorläufen - verkünden
ProSieben Co-Geschäftsführer Christoph Körfer bei Quotenmeter.de über die Zeit nach Raab
Wenn Stefan Raab Ende 2015 „die Fernsehschuhe“ an den Nagel hängt, bedeutet das vor allem für ProSIeben und die Produktionsfirma Brainpool massive Einschnitte. 132 «TV total»-Sendungen hat Raab in der zurückliegenden Fernsehsaison 2014/2015 moderiert. Hinzu kamen fünf Folgen von «Schlag den Raab» sowie weitere Primetime-Events, wie die «WOK WM», das große «TV total Turmspringen» oder die «Stock Car Crash Challenge». Pro Jahr liefen zudem zuletzt vier Folgen von «Schlag den Star», das Raab selbst moderierte. International läuft «Schlag den Raab» übrigens in der Regel als «Schlag den Star».

Mit Bekanntwerden des Endes der Fernsehära Raab steht somit fest, dass ProSieben um 23.15 Uhr einen Ersatz für «TV total» finden muss. Das kann ein neues Late-Night-Format mit einem jüngeren Gesicht sein. Möglicherweise entscheidet man sich aber auch für die kostengünstigere Ausstrahlung von Sitcom-Wiederholungen. Dringender sind die Probleme samstags in der Primetime, wo plötzlich rund 15 Sendeflächen pro Jahr frei werden. Mit Rückkehrerin Lena Gercke hat ProSieben vor wenigen Tagen neue Primetime-Shows angekündigt, kaum anzunehmen aber, dass Lena diese Schlagzahl geht.

Theoretisch wäre es jedoch durchaus möglich, einen Teil von Raabs Fernsehvermächtnis aufrecht zu erhalten. Sport-Events wie «WOK WM» oder «Schlag den Star» brauchen Raab nicht zwingend; hier ist die Idee der Hauptakteur. In Unterföhring gibt sich Co-Geschäftsführer und Sendersprecher Christoph Körfer auf Anfrage von Quotenmeter.de bedeckt: „Wir haben einen Plan für 2016 – und werden ihn in den im Fernsehen üblichen Vorläufen – verkünden.“

Am 7. Juli präsentieren alle Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe in Hamburg ihre Pläne für die kommenden Monate. Ging man bisher davon aus, dass die sixx-Präsentation mit «Big Brother» besonders spannend wird, so ist nun der Auftritt von ProSieben-Chef Wolfgang Link das Highlight des Abends. Dann wird es vielleicht schon erste Antworten darauf geben, wie die Kreativen von ProSieben den Weggang eines ihrer kreativsten Köpfe kompensieren wollen.

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