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Carmen Nebel triumphiert an Heiligabend

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Die ZDF-Show, die zum dritten Mal an einem 24. Dezember gezeigt wurde, lockte am Mittwochabend die größte Zahl an Gesamtzuschauern an.

Karriereweg Carmen Nebel

Die 1956 geborene Moderatorin, die zunächst als Englisch- und Deutschlehrerin arbeitete, wurde 1979 bei einem Talentwettbewerb entdeckt und avancierte in der Folge zu einem der beliebtesten Gesichter des DDR-Fernsehens. Nach der Wiedervereinigung gelang ihr der Sprung zur ARD, die sie zugunsten einer Bindung an das ZDF im Jahr 2004 verließ. Seitdem ist sie mit «Willkommen bei Carmen Nebel» auf Sendung.
Zum dritten Mal sendete das ZDF an Heiligabend eine Sonderausgabe seines Showformats «Willkommen bei Carmen Nebel» . Vor der Premiere von «Heiligabend mit Carmen Nebel»  hatte die Moderatorin bereits mit «Die schönsten Weihnachts-Hits»  und «Alle Jahre wieder – Weihnachten mit dem Bundespräsidenten» zum Festtagsprogramm des Senders gehört. Das Interesse an dem Format fiel in den vergangenen zwei Jahren sehr verschieden aus. Während zum Auftakt am 24. Dezember 2012 3,15 Millionen und 15,8 Prozent ab drei Jahren eingeschalten hatten, sahen im Folgejahr nur unterdurchschnittliche 2,47 Millionen und 12,2 Prozent insgesamt zu. Am Mittwochabend fand sich, wie schon 2013, Andrea Kiewel mit «Schöne Bescherung!» im Vorprogramm wieder, die den Abend mit prominenten Gästen einläutete.

Tatsächlich gelang es Carmen Nebel, fast auf das Niveau der ersten Sendung von vor zwei Jahren zurückzukehren. 2,99 Millionen und 14,6 Prozent aus den Reihen der Fernsehenden ab drei Jahren bedeuteten für das ZDF einen klaren Sieg in der Primetime. Auch mit 0,47 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren konnte der Sender zufrieden sein, lockt die Moderatorin doch häufig vor allem ältere Menschen an – an Heiligabend reichte es bei den Jungen für 6,2 Prozent Marktanteil.

Schwächer präsentierte sich hingegen «Schöne Bescherung» , das über 1,14 Millionen und 7,5 Prozent beim Gesamtpublikum nicht hinaus kam. Die 14- bis 49-Jährigen schalteten die einstündige Sendung mit 0,20 Millionen und 4,0 Prozent ein. Der größte ZDF-Erfolg des Tages stand schon ab 15.00 Uhr auf dem Programm, als «Michel in der Suppenschüssel»  2,07 Millionen und 14,8 Prozent insgesamt sowie 1,02 Millionen und 17,8 Prozent der Jungen erreichte.

Das Erste sendete als Konkurrenz zu Carmen Nebel eine Wiederholung des Spielfilms «Weihnachten … ohne mich, mein Schatz!» und blieb damit unter dem Senderschnitt. Aus dem Gesamtpublikum sahen 2,12 Millionen und 10,8 Prozent zu, bei den Jungen kam der Streifen auf 0,35 Millionen und 5,0 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/75341
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