Quotencheck

«Crash Games – jeder Sturz zählt»

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Die Quoten der Spielshow waren gegen Ende der Staffel wirklich schlecht.

Mit «Crash Games» strahlte ProSieben in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Action-Spielshow am Samstagabend aus, in der jeweils drei Duos um die Gewinnsumme von 5.000 Euro kämpften; Fehlversuche verursachten Minuspunkte. Die von Endemol produzierte Sendung kam dabei ohne Moderator aus, hatte dafür aber Peter Rütten («Die schlechtesten Filme aller Zeiten»), der das Gezeigte aus dem Off kommentierte. Zu sehen bekamen das die Zuschauer für zunächst sechs Folgen lang am Samstagabend zu schwankenden Sendezeiten – also immer dann, wenn die im Vorfeld gesendete Show zu Ende war.

So profitierten die «Crash Games» zum Auftakt am 2. August dieses Jahres von dem quotenträchtigen Lead-In «Schlag den Star», das um 20.15 Uhr einen Zielgruppen-Marktanteil von 16,5 Prozent generierte. Genau auf diesem Niveau schlugen sich auch die «Crash Games» gegen 22.56 Uhr: 16,1 Prozent der 14- bis 49-jährigen Umworbenen blieben vor den Fernsehgeräten, die dazugehörige Zuschauerzahl betrug 1,15 Millionen. Gesamt belief sich die Sehbeteiligung auf 1,73 Millionen, womit beim Gesamtpublikum ebenso ordentliche 10,3 Prozent einher gingen.

Dank «Himmel oder Hölle», das zumindest mit seiner ersten Ausgabe in der Folgewoche zu überzeugen wusste, lief es auch für die zweite Runde der «Crash Games» im Anschluss aus Quotensicht rund. Zwar war die absolute Zuschauerzahl auf 1,13 Millionen zurückgegangen, was binnen Wochenfrist einem Verlust von immerhin 600.000 Zusehern entspricht. Dafür stimmten aber nach wie vor die Marktanteile – sowohl bei Jung als auch Alt wurden zufriedenstellende 15,0 respektive 9,2 Prozent verzeichnet.

Ausgabe drei markierte wiederum eine Woche später den bisherigen Tiefpunkt. Obwohl auf «Schlag den Star» zuvor mit über 18 Prozent Zielgruppen-Marktanteil Verlass war, stürzten die «Crash Games» am 16. August auf nur noch 10,7 Prozent Marktanteil bei den wichtigen Werberelevanten. Insgesamt schauten 1,17 Millionen zu, 0,85 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Somit blieben wenigstens Negativrekorde bei den Reichweiten vorerst aus.

Zugunsten von «Galileo Big Pictures» pausierten die «Crash Games» eine Woche lang, ehe es am 30. August mit Folge vier weiterging. Offensichtlich fanden ein paar Zuschauer den Weg zurück zur Action-Spielshow, denn der Marktanteil bei den Umworbenen verbesserte sich auf solide 11,9 Prozent; von 5,9 auf 6,4 Prozent hoch ging es beim älteren Publikum ab drei Jahren. 1,24 Millionen beziehungsweise 0,93 Millionen wohnten der Endemol-Produktion an diesem Tag bei.

Dann legte ProSieben erneut eine Ausstrahlungspause ein, die diesmal jedoch wesentlich länger dauerte. Erst am 27. September wurde «Crash Games» fortgesetzt, noch dazu zu einer späteren Sendezeit als sonst – mitbekommen haben das um 23.47 Uhr lediglich 0,64 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie 0,46 Millionen Junge, woraus katastrophale Marktanteile von 4,9 respektive 8,4 Prozent resultierten. Das mag womöglich auch am Vorprogramm, «Das große ProSieben Promiboxen» ging mit 10,5 Prozent baden, gelegen haben.

Der Total-Absturz wurde schließlich mit der sechsten und vorläufig letzten Ausgabe vom 18. Oktober registriert. Das miserable Abschneiden von «Himmel oder Hölle» (5,3 % 14-49) um 20.15 Uhr hatte somit Auswirkungen auf die «Crash Games», die sich nach 23.17 Uhr nur noch bei gerade mal 6,5 Prozent Zielgruppen-Marktanteil halten konnten. 3,7 Prozent sprangen beim Gesamtpublikum raus, die damit verbundene Sehbeteiligung bezifferte sich auf 0,6 Millionen. 0,44 Millionen waren werberelevant. In beiden Gruppen wurden demnach zum Abschluss Minusrekorde aufgestellt. Das dürften keine guten Voraussetzungen für eine mögliche zweite Staffel sein.

Im Schnitt brachten es die sechs Ausgaben auf 1,09 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, 0,78 Millionen waren werberelevant. In Marktanteilen ausgedrückt führte dies zu durchschnittlich 6,8 beziehungsweise 11,5 Prozent, womit «Crash Games» unterm Strich im Mittelmaß landete.

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