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«Blind Side» knüpft bei ProSieben nicht an alte Werte an

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Die dritte Ausstrahlung mit Sandra Bullocks Oscar-Rolle verhalf ProSieben dieses Mal nicht zu Spitzenquoten. «American History X» lief ebenfalls leicht über Senderschnitt.

«American History X» im deutschen Fernsehen

Zwar überzeugte das Drama am Sonntagabend quotentechnisch, der Film von Tony Kaye lief jedoch schon einige Male in Deutschland und zwar auch bei Sendern der RTL-Gruppe. Unter anderem verbuchte der Film, für den Edward Norton eine Oscar-Nominierung einheimste, bei den Umworbenen im Jahre 2010 10,2 Prozent bei kabel eins. 2011 und 2012 sorgte der Film bei VOX für 9,8 und 8,7 Prozent und RTL II feierte 2013 mit 10,8 Prozent einen Quotenerfolg.
Sandra Bullock wurde zuletzt immer wählerischer, was ihre Kinorollen angeht. Das kann sie sich auch leisten, nachdem «Blind Side – Die große Chance» ihre Karriere durch einen Academy Award auf eine neue Ebene hob. Seitdem war sie unter anderem in weiteren Oscar-Erfolgen wie «Gravity» zu sehen. Auch ProSieben profitierte bereits vom Karriereschub Bullocks. Schon zum dritten Mal sendete der Unterföhringer Sender am Sonntagabend «Blind Side», um Leigh Anne Tuohy (Bullock), die einen obdachlosen und traumatisierten Jungen aufnimmt.

2,12 Millionen Menschen schalteten zur besten Sendezeit zur roten Sieben und bewirkten einen Zielgruppen-Marktanteil von 13,5 Prozent. Damit verbuchte das Drama in dieser Altersgruppe nur den dritthöchsten Wert in der Primetime, bezogen auf die jungen Zuschauer. Im März 2012 verbuchte ProSieben bei selbigen noch 19,6 Prozent mit dem von John Lee Hancock inszenierten Film, im Februar 2013 waren sogar 20,1 Prozent drin, sodass «Blind Side» mittlerweile zu den Lieblingen der ProSieben-Verantwortlichen gehören muss. Über weitere Ausstrahlungen muss sich ProSieben jedoch nun Gedanken machen.

Zwar blieb eine Oscar-Auszeichnung für «American History aus, dennoch genießt das Nazi-Drama bei Kritikern ein hohes Ansehen. Der Film mit Edward Norton folgte bei ProSieben um 23.05 Uhr. Insgesamt 0,78 Millionen Interessierte führten sich den 1998 erschienenen Film zu Gemüte. Damit generierte «American History X», das im deutschen Fernsehen ebenfalls bereits eine Vorgeschichte hat (siehe Info-Box), 14,1 Prozent bei den Werberelevanten und lief so etwa auf dem gleichen Niveau wie sein Lead-In.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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