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«Jeans-Check» überzeugt Junge, ZDF-Drama Ältere

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Wirklich überzeugend schnitt der Markencheck nur beim jungen Publikum ab, während das Zweite mit «Wenn es am schönsten ist» bei den Jüngeren schwächelte. Ganz weit vorne lag Jauch.

Der Markencheck 2014

Während die Auseinandersetzungen mit IKEA und Iglo/Frosta zu sehr guten 13,7 bzw. 14,4 Prozent Marktanteil bei rund vier Millionen Zuschauern führten, wollten sich zuletzt nur knapp zweieinhalb Millionen über die Deutsche Bahn informieren - miese 8,3 Prozent waren die Folge. Bei den Jüngeren wurden stets starke 7,7 bis 11,7 Prozent erreicht.
Nach vier Wochen verabschiedete sich die beliebte Markencheck-Reihe des Ersten Deutschen Fernsehens am Montagabend vorerst wieder von ihrem Publikum. Durchschnittlich 2,92 Millionen Menschen wollten den «Jeans-Check» sehen, womit sich dieser klar hinter IKEA und Iglo/Frosta, aber immerhin auch ein wenig vor der Deutschen Bahn platzierte (siehe Infobox). Mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent schnitt das Format unterdurchschnittlich ab. Sehr beliebt war die Sendung allerdings wie gewohnt beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren, wo beeindruckende 9,0 Prozent aus einer Reichweite von 0,97 Millionen resultierten. Im Anschluss daran lehnte sich «Hart aber fair»  thematisch stark dem zuvor gezeigten Format an, was dem Polittalk mit Frank Plasberg allerdings diesmal keinen Erfolg einbrachte: Nur 9,8 bzw. 5,9 Prozent standen bei 2,86 Millionen Fernsehenden zu Buche.

Das ZDF bemühte sich im Rahmen des TV-Dramas «Wenn es am schönsten ist» um eine adäquate Annäherung an das schwierige Thema Krebs, was nicht nur inhaltlich (siehe unsere Kritik zum Film), sondern auch aus Sicht der Einschaltquoten sehr gut gelang: Mit 4,35 Millionen Fernsehenden ging ein toller Marktanteil von 14,4 Prozent einher, bei den Jüngeren wurden allerdings nur schwache 5,4 Prozent bei 0,60 Millionen generiert. Um 22.15 Uhr sahen dann noch 2,14 Millionen den Bond-Film «Goldeneye», was sehr guten 13,9 Prozent aller Konsumenten entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen steigerte sich der Blockbuster auf ein überzeugendes Niveau von 8,3 Prozent bei 0,52 Millionen.

Das reichweitenstärkste Format am Montagabend lief allerdings bei RTL und lautete wieder einmal «Wer wird Millionär?»: Mit 4,93 Millionen Fernsehenden gingen fantastische 16,4 Prozent Gesamt-Marktanteil einher. Ein wichtiges Argument für die Quizshow von Günther Jauch, denn beim besonders wichtigen werberelevanten Publikum standen nur arg mittelprächtige 12,5 Prozent bei 1,36 Millionen auf dem Papier.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/73155
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