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Radio MA 2014/I: Die Gewinner & Verlierer

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Mehr Hörer als je zuvor hat Antenne Bayern – ein schönes Geschenk der scheidenden Chefin. Die anderen großen, SWR 3 und Bayern 1, bleiben halbwegs stabil. Verluste gibt es bei Bayern 3. Nach Prozenten der größte Sieger ist das kleine Donau3 FM, das ein Plus von fast 80 Prozent feiern darf.

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Nielsen III: Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland


In Hessen baut das private Hitradio FFH seine führende Position weiter aus: Gefreut werden darf sich über einen Hörerzuwachs in Höhe von 6,1 Prozent. 34.000 Neue bedeuten nun eine Reichweite von 587.000 in der durchschnittlichen Stunde. Das kleine Radio Bob! legt weiter zu, gewinnt rund 4.000 Hörer auf 71.000. Ebenfalls überschaubare Gewinne verzeichnet das junge YOU FM mit einem Plus von 2.000 Hörern auf nun 66.000 im Schnitt.

Eine größere Schlappe erleidet derweil der hr: Richtig schwer getroffen wurde das öffentlich-rechtliche Programm im Fall von hr1, wo 41.000 Hörer (-20,4%) flöten gingen. Im Schnitt hören jetzt noch 160.000 Menschen in einer durchschnittlichen Stunde zu. hr3 kommt auf 386.000 Zuhörer, bleibt mit Verlusten von 3.000 weites gehend stabil. Der Sender hr4 verliert 4,9 Prozent auf nun noch 254.000 Zuhörer.

Im Saarland freut sich das allerdings nicht sehr weit verbreitete BigFM Saarland über ein Plus von 41,7 Prozent, von 12.000 Hörern bei der MA II 2013 ging es nun auf 17.000 hinauf. Die SR 1 Europawelle verliert unterdessen um 6,8 Prozent auf 55.000 Hörer, die SR 3 Saarlandwelle gewinnt rund 1.000 Hörer (+1,5%) auf 69.000. Trotz der Gewinne im Saarland ist Big FM übrigens kein Sieger dieser MA, denn im Hauptverbreitungsgebiet müssen Verluste erklärt werden. Es steht ein Minus von rund 5,5 Prozent auf nun noch 222.000 Zuhörer.

Spannend ist die Entwicklung im hart umkämpften Radio-Markt in Baden-Württemberg: Hier sticht das kleine Donau3 FM mit einem Plus von fast 80 Prozent klar heraus – von ehemals rund 24.000 Hörern in der Stunde ging es nun auf 43.000 hinauf. Unter den großen Playern bleibt SWR 3 sehr stabil bei 1,150 Millionen Zuhörern, was einem Minus von 0,1 Prozent (1.000 Hörer weniger) entspricht. Die großen Privaten hingegen verlieren. Antenne 1 muss mit einem Minus von 13,2 Prozent klar kommen, hat vor allem mittags massive Verluste zu erklären. Radio 7 verliert 7,9 Prozent seiner Hörer, erreicht noch 199.000 Menschen pro Stunde.

Radio Regenbogen verliert auch; und zwar gleich 14,3 Prozent – bleibt aber unter den privaten Anbietern im Ländle mit 221.000 Zuhörern die Nummer 1.


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