Quotencheck

«Vermisst»

von

Die Vermissten-Suche sorgte in den vergangenen zehn Wochen für gute Zahlen am Vorabend von RTL.

«Vermisst»-Quotenverlauf

  • Staffel 1: 4,30 Mio. / 17,8 % (So, 19.05)
  • Staffel 2: 4,45 Mio. / 20,0 % (So, 19.05)
  • Staffel 3: 5,49 Mio. / 16,6 % (Mo, 21.15)
  • Staffel 4: 5,39 Mio. / 18,2 % (Mo, 21.15)
  • Staffel 5: 4,79 Mio. / 17,1 % (So, 19.05)
Zuschauer ab 3 / MA 14-49
Da Julia Leischik 2011 zu Sat.1 wechselte, musste für das RTL-Erfolgsformat «Vermisst» eine neue Moderatorin gefunden werden. Nach mehreren Monaten stand dann fest, dass es RTL mit einem bis dato eher unbekanntem Gesicht versuchen wollte: Sandra Eckardt. Da man in Köln offenbar in Sachen Quoten kein großes Wagnis eingehen wollte, versetzte man «Vermisst» zudem auf den Slot, auf dem es einst gestartet war: am Sonntagvorabend um 19.05 Uhr statt wie zuletzt am Montagabend um 21.15 Uhr. Das war offensichtlich nicht die schlechteste Idee, denn die Quoten fielen unterm Strich zufriedenstellend aus; durchschnittlich wurden 17,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen festgestellt. Obwohl sich «Vermisst» also durchaus für eine erneute Primetime-Ausstrahlung empfohlen hat, hielt RTL an dem Plan fest, die Doku-Soap am Sonntagvorabend zu zeigen.

Ohne Probleme mauserte sich somit auch die sechste Staffel, die der Privatsender am 01. Dezember 2013 startete, zu einem Quotenerfolg. Im Schnitt verfolgten 4,64 Millionen Menschen die Rückkehr des Formats, was einem Gesamtmarktanteil von 16,0 Prozent entsprach. Im Dezember war RTL im Mittel auf 10,3 Prozent aller Fernsehenden gekommen, weshalb diese Auftakt-Werte für äußerst zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen gesorgt haben dürften. Zudem war man erfolgreicher in die neue Runde gestartet als 2012: Damals interessierten sich 4,31 Millionen sowie 14,4 Prozent des werberelevanten Publikums für die Staffelpremiere; 2013 belief sich der Zielgruppen-Marktanteil auf bessere 16,5 Prozent bei einer Sehbeteiligung von 1,66 Millionen.

Eine Woche später stieg die Reichweite auf 4,92 Millionen, der dazugehörige Marktanteil verbesserte sich ebenfalls um fast einen ganzen Prozentpunkt auf 16,8 Prozent. Bei den besonders wichtigen 14- bis 49-Jährigen wurde ein Anstieg von 0,18 Millionen Zuschauern verzeichnet, der Marktanteil kletterte auf 17,3 Prozent. Im Dezember war RTL durchschnittlich übrigens bloß auf 13 Prozent der Jungen gekommen, womit die für «Vermisst» ausgewiesenen Werte deutlich über dem Soll lagen. Am 15. Dezember gelang es «Vermisst» erstmals in dieser Staffel, die Fünf-Millionen-Grenze zu überwinden. 5,06 Millionen sowie 17,5 Prozent aller Fernsehenden standen an diesem Sonntagvorabend zu Buche, aus der werberelevanten Zielgruppe kamen 1,91 Millionen beziehungsweise 18,2 Prozent.

Auf das Hoch folgte das Tief, denn binnen Wochenfrist ging der Marktanteil bei den Umworbenen auf 15,8 Prozent runter. Die absolute Zuschauerzahl belief sich auf 4,62 Millionen, was immer noch stolze 16,2 Prozent Marktanteil nach sich zog. «Vermisst» ist demnach ein Format, das besonders beim älteren Publikum zu punkten weiß. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Produktion von Endemol auch nach einer kürzeren Weihnachtspause am 05. Januar beim Gesamtpublikum bessere Karten als bei den 14- bis 49-Jährigen hatte. Insgesamt 15,8 Prozent standen 15,1 Prozent Marktanteil gegenüber. Das gleiche geschah am 12. Januar, als solide 15,7 Prozent bei den Umworbenen ermittelt wurden, bei allen Zuschauern jedoch sogar 16,4 Prozent auf der Uhr standen.

Ausgeglichen war das Interesse der Zuschauer in der Woche danach, als für die siebte Ausgabe der Staffel die bisherigen Bestwerte markiert worden waren. Die Gesamtreichweite war innerhalb von sieben Tagen von ohnehin schon tollen 5,07 auf noch eindrucksvollere 5,58 Millionen gestiegen, womit ein Marktanteil von 17,8 Prozent einherging. Exakt dasselbe Ergebnis verbuchte RTL in der kommerziell wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, wo die Zuschauerzahl inzwischen knapp über zwei Millionen lag.

Besser als am 26. Januar lief es aber für keine Ausgabe der Vermissten-Suche während dieses Durchlaufs. An diesem Tag schnellte die Reichweite nämlich auf sensationelle 5,95 Millionen, was 18,6 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauern ab drei Jahren entsprach. Eine höhere Zuschauerzahl wurde zuletzt 2010 erzielt, als «Vermisst» allerdings im Abendprogramm auf Sendung ging. Am Vorabend hatte keine Ausgabe zuvor eine höhere Reichweite einfahren können. Auch in der Zielgruppe wurden die besten Quoten seit 2011 ermittelt. Aus 2,24 Millionen Interessenten resultierten 19,7 Prozent Marktanteil.

Am 02. Februar, also genau eine Woche später, saßen 1,86 Millionen beziehungsweise 16,6 Prozent der Werberelevanten vor den Bildschirmen. 5,38 Millionen waren es insgesamt, die für 17,0 Prozent Marktanteil sorgten. Das Staffel-Finale, welches am 09. Februar über die Bühne ging, knüpfte an diese Werte an: 4,94 Millionen Menschen verfolgten die Episode, die gegen die Olympischen Winterspiele antrat. Mit 16,5 Prozent bei den jungen Leuten lief es noch relativ gut.

Fazit: Staffel sechs war quotentechnisch ein großer Erfolg für RTL. Im Mittel sahen 5,08 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, 1,84 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Dies führte zu 16,7 Prozent bei allen sowie 16,9 Prozent bei den Umworbenen.

Kurz-URL: qmde.de/68944
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel«Vaterfreuden» auf der Kino-Chartspitzenächster Artikel«Miss Fisher» ermittelt ab Mai im deutschen Fernsehen

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Gewinnspiel

«Anna und die Apokalypse»: Das Nikolaus-Gewinnspiel

Zum Kinostart des ebenso großartigen wie ungewöhnlichen Musicals «Anna und die Apokalypse» verlost Quotenmeter.de zwei festliche Fanpakete. » mehr


Werbung

Surftipps

Eric Heatherly veröffentlicht neue Single Somethin' Stupid
Eric Heatherly und Lindsey Stacey nehmen anlässlich ihrer Hochzeit das Sinatra-Duett auf. Lange Zeit war es Still um Eric Heatherly, der durch sein... » mehr

Werbung