Kino-Check

Mit Frankenstein an der Homefront

von

Neben internationalen Produktionen sind diesmal auch wieder zwei deutsche Filme unter den hoffnungsvollsten Neustarts der Woche.

«Homefront»
Metascore: 39/10
Beste Kritik: 63/100 ("Philadelphia Inquirer", "RogerEbert.com" und "ReelViews")
Schlechteste Kritik: 20/100 ("New York Daily News")

Seiner Vergangenheit kann keiner so schnell entkommen, das muss auch Ex-Agent Phil Broker schmerzlich feststellen: Nach dem Tod seiner Frau zieht er zusammen mit seiner Tochter Mattie in eine Kleinstadt, um seine Arbeit in einer Drogenbekämpfungsbehörde hinter sich zu lassen. Doch der Zufall will es, dass Mattie in der neuen Schule ausgerechnet vom Sohn von Gator Bodine, dem hiesigen Drogenboss, drangsaliert wird. Da sie sich aber gekonnt mit Schlägen wehrt, bleibt die Sache nicht ohne Folgen. Gator will Broker zur Rede stellen, findet das Haus aber leer vor und durchsucht es. Ihm wird schnell klar, dass Broker ein Agent in der Drogenbekämpfung war und sieht nun sein eigenes Imperium in Gefahr. Mit seiner Privatarmee rückt er gnadenlos gegen Broker vor, der nicht nur seine Tochter schützen muss, sondern auch der Stadt Beistand leistet. Als dann aber Mattie entführt wird, kennt Broker kein Erbarmen und versucht Gator das Handwerk zu legen.

OT: «Homefront» (Action/Thriller, 100 Minuten)
Regie: Gary Fleder
Drehbuch: Sylvester Stallone
Darsteller: Jason Statham, James Franco, Winona Ryder uvm.
Budget: 22 Millionen US-Dollar
Einspiel Eröffnungswochenende: 6,92 Millionen US-Dollar (USA)
Einspiel Gesamt: 18,44 Millionen US-Dollar (USA)



«I, Frankenstein»
200 Jahre nachdem er von Dr. Frankenstein aus totem Fleisch erschaffen wurde, lebt Adam in den verborgenen Winkeln einer Stadt. Sein einziger Lebensinhalt ist das Töten von Dämonen, die ihn verfolgen, weil er das Geheimnis ewigen Lebens in sich trägt. Auch deren fliegende Erzfeinde, die Gargoyles, die von den Kathedralen der Welt über die Menschen wachen, versuchen Adam, auf ihre Seite zu ziehen. Doch Frankensteins Geschöpf verweigert sich jeder Vereinnahmung, bis eine schöne Wissenschaftlerin Mitgefühl in ihm weckt.

OT: «I, Frankenstein» (Fantasy, 93 Minuten)
Regie: Stuart Beattie
Drehbuch: Stuart Beattie und Kevin Grevioux
Darsteller: Aaron Eckhart, Bill Nighy, Miranda Otto uvm.





«Erbarmen»
Bei seinem letzten Fall verlor er sein Team und wurde schwer verletzt: Carl Mørck kehrt traumatisiert zur Kopenhagener Kriminal-Polizei zurück. Um den schwierigen Kommissar zu beschäftigen, wird ihm das Sonderdezernat Q zugeteilt: gelegen in einem Kellerbüro, ausgestattet mit einem aus der Raumpflege versetzten Assistenten namens Assad. Carl Mørck soll hier alte Fälle sichten und abschließen, doch als ihm der knapp fünf Jahre alte Fall der verschwundenen Politikerin Merete in die Hände fällt, gehen er und sein hochmotivierter Assistent hartnäckig einigen Ermittlungs-lücken nach. Unterdessen wird Merete in einem Druckbehälter ohne Kontakt zur Außenwelt gefangen gehalten, und ihr sadistischer Wärter erhöht einmal im Jahr den Druck...

OT: «Kvinden i buret» (Krimi/Mystery, 97 Minuten)
Regie: Mikkel Norgaard
Drehbuch: Nikolaj Arcel
Darsteller: Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Claus Maack Bahnsen uvm.



«Hannas Reise»
Die ehrgeizige Hannah nimmt in Israel eine ehrenamtliche Tätigkeit auf, um ihre Job-Chancen bei einer Unternehmensberatung zu verbessern. In Tel Aviv wird die junge Deutsche nicht nur mit zwei ihrer besserwisserischen Landsleute konfrontiert, sondern auch mit ihrem provokanten neuen israelischen Arbeitskollegen Itaj, der obendrein recht attraktiv ist. Bald knistert es zwischen Hannah und Itaj. Die Erfahrungen, die Hannah in Tel Aviv sammelt, führen dazu, dass die junge Deutsche ihr bisheriges Leben überdenkt...

OT: «Hannas Reise» (Komödie/Liebesfilm, 100 Minuten)
Regie: Julia von Heinz
Drehbuch: Julia von Heinz und John Quester
Darsteller: Karoline Schuch, Doron Amit, Max Mauff uvm.





«Der blinde Fleck»
Ulrich Chaussy soll über das Attentat von 1980 auf dem Münchner Oktoberfest berichten. Bei seinen Recherchen stellt er mit Entsetzen fest, dass die Ermittlungen nachlässig und geradezu dilettantisch geführt wurden. Aus seinem ersten Radio-Feature wird ein Lebenswerk - er läßt nicht locker und setzt sich über drei Jahrzehnte mit Ungereimtheiten und eklatanten Widersprüchen auseinander, wird von seinen Freunden und Kollegen als Verschwörungstheoretiker belächelt und augenzwinkernd "Mr. Oktoberfest" genannt. Unablässig verfolgt der Journalist sein Ziel, endlich die Hintergründe der Tat aufzudecken und stößt immer mehr auf skandalöse Versäumnisse und Vertuschungen der ermittelnden Behörden.

OT: «Der blinde Fleck» (Drama/Thriller, 92 Minuten)
Regie: Daniel Harrich
Drehbuch: Daniel Harrich und Ulrich Chaussy
Darsteller: Benno Fürmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach uvm.

Kurz-URL: qmde.de/68583
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