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Bully macht große Probleme

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Seine Sitcom verharrte nicht nur in der Einstelligkeit, sie musste sogar abermals Zuschauer abgeben. Aber auch die US-Comedyserien im Vorfeld liefen deutlich schwächer als gewohnt.

Bullys Absturz

Nach 2,05 Millionen Zuschauern für die Auftaktfolge konnten sich in Woche zwei noch 1,89 Millionen für «Bully macht Buddy» begeistern. Während der Marktanteil insgesamt leicht von 6,5 auf 6,1 Prozent zurückging, stieg er bei den Jüngeren gar bei je 1,56 Millionen von 12,6 auf 12,8 Prozent. Anfang Dezember folgte dann der Absturz: Nur noch 4,6 bzw. 9,8 Prozent waren bei 1,40 Millionen möglich.
Zwei Wochen lang muss ProSieben noch versuchen, die deutsche Sitcom «Bully macht Buddy» möglichst schadlos durch den Montagabend zu lotsen. Nachdem die ersten beiden Folgen noch sehr gute Werte verbuchten (siehe Infobox), entscheiden sich nun sukzessive immer mehr Menschen gegen das ambitionierte Comedy-Projekt. Die vierte Folge kam gerade einmal noch auf eine Reichweite von 1,32 Millionen, was mit meilenweit unterdurchschnittlichen 4,3 Prozent einherging. Auch in der werberelevanten Zuschauergruppe setzte sich der Abwärtstrend fort, mit 9,3 Prozent bei 1,12 Millionen fielen die Zahlen äußerst bedenklich aus.

Ein solch schwaches Lead-In machte es dem ohnehin bereits seit Wochen schwächelnden «Circus HalliGalli»  um 22:15 Uhr nicht gerade leichter - allerdings schadete es den Werten der Sendung auch nicht. Mit 11,1 Prozent der 14- bis 49-Jährigen bei einer Reichweite von 1,01 Millionen überstieg man nämlich sogar das Niveau der Vorwochen minimal: Die fünf seit Anfang November ausgestrahlten Episoden kamen nur auf mäßige 9,1 bis 11,0 Prozent des Zielpublikums, einen besseren Wert erzielte man zuletzt Ende Oktober mit 12,7 Prozent. Bei allen Konsumenten ab drei Jahren gelang trotz des schlechten Lead-Ins die höchste Reichweite seit sechs Wochen, 1,11 Millionen führten dennoch nur zu schwachen 5,0 Prozent.

Deutlich schwächer als gewohnt schnitt zur Primetime der US-Comedy-Block ab. Zwei Folgen der «Simpsons» kamen gerade einmal auf jeweils 10,2 Prozent der jungen Konsumenten, maximal 1,31 Millionen sahen zu. Beim Gesamtpublikum lief es angesichts von 4,4 und 4,5 Prozent bei bestenfalls 1,51 Millionen kaum besser als für Bully Herbig, dem Senderschnitt war man anderthalb Prozentpunkte entfernt. «The Big Bang Theory»  erzielte um 21:15 Uhr schließlich akzeptable 5,2 bzw. 11,9 Prozent bei einer Sehbeteiligung von 1,71 Millionen - seit Mitte August lief jede im Abendprogramm gezeigte Folge deutlich stärker.

Beim Gesamtpublikum akzeptabel schnitt auch diesmal wieder «TV total»  ab: Immerhin 0,65 Millionen Menschen sahen zu, der Marktanteil bezifferte sich auf 5,2 Prozent. In den vergangenen acht Wochen kam die von Stefan Raab moderierte Sendung jedoch stets auf deutlich bessere 5,6 Prozent bis hin zu tollen 8,0 Prozent. Bei den Jüngeren hingegen standen zuletzt fünf Mal hintereinander unterdurchschnittliche Zahlen (9,4 bis 11,5 Prozent) auf dem Papier. So auch diesmal wieder: Nur maue 10,0 Prozent bei 0,54 Millionen waren ab 23:20 Uhr möglich.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/67839
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