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«Promi Big Brother» gelingt auch zum Finale keine Trendwende

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Zwar lag das Finale über dem Senderschnitt von Sat.1, doch neue Höchstwerte waren dem großen Bruder nicht mehr vergönnt.

«Promi Big Brother»-Quotencheck

Am Montag erscheint bei Quotenmeter.de ein ausführlicher Quotencheck zu «Promi Big Brother» - wie immer liefern wir darin alle relevanten, von der GfK endgültig ermittelten, Zahlen.
Am Freitagabend endete in Sat.1 die erste – und vermutlich vorerst auch einzige – Staffel von «Promi Big Brother» . Für die kostspielige Endemol-Produktion räumte der Privatsender zwei Wochen lang seinen Sendeplatz um 22.15 Uhr frei. Am Freitag wurde das Ganze schließlich mit einer knapp dreistündigen Live-Show beendet, in der Jenny Elvers von den Zuschauern zur Siegerin gekürt wurde. Insgesamt waren es 2,12 Millionen Bundesbürger, die das Finale ab 20.15 Uhr eingeschaltet hatten.

Bei Anblick dieser Zuschauerzahl wird auch direkt ersichtlich, dass sich die Show selbst zum Abschluss nicht mehr auf neue Höchstwerte hat schwingen können. Immerhin: Im Vergleich zur Ausgabe vom Donnerstagabend waren 0,33 Millionen Zuseher mehr dabei, gegenüber der Sendung von vor einer Woche bezifferte sich der Gewinn auf 0,29 Millionen.

Auch in der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen gelang es der von Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn moderierten Show nicht mehr, neue Bestwerte aufzustellen. Aus durchschnittlich 1,19 Millionen Werberelevanten resultierten solide, aber keinesfalls überragende 12,9 Prozent Marktanteil. Unterm Strich kam «Promi Big Brother»  somit auf einen Zielgruppen-Marktanteil von etwas über 13 Prozent – dieser doch deutlich über dem Senderschnitt (9,7 %) liegende Wert ist aber unter anderem der extrem starken Auftaktsendung zu verdanken, die am 13. September noch über 22 Prozent der Jungen angespült hatte. Nimmt man diese Sendung aus der Rechnung heraus, kommt das Format auf durchschnittlich nur noch 12,4 Prozent.

Erneut hat es sich zudem nicht bezahlt gemacht, die Show anschließend direkt in die Wiederholung zu schicken – aus mangelnden Alternativen blieb Sat.1 wohl jedoch ein weiteres Mal nichts anderes übrig. Jedenfalls kam der ab 23.40 Uhr gesendete Re-Run auf gerade mal noch 0,49 Millionen Zuschauer, was sowohl bei allen als auch bei den Umworbenen miese Ergebnisse von 7,1 beziehungsweise 8,1 Prozent zur Folge hatte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/66428
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