Primetime-Check

Freitag, 31. Mai 2013

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Konnte das Finale von «Let's Dance» noch einmal eine Schippe drauflegen? Schaffte es «32EINS!» diesmal auf ein einigermaßen akzeptables Niveau? Wie lief eine weitere Ausstrahlung der «Transformers»?

Der Showabend bei RTL und Sat.1 war auch in dieser Woche ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auf der einen Seite konnten die Kölner mit «Wer wird Millionär?» und dem großen Finale von «Let's Dance» tolle Quoten verbuchen, bei durchschnittlich 4,98 bzw. 4,74 Millionen Zuschauern standen weit überdurchschnittliche 18,0 und 19,6 Prozent auf dem Papier. Beim Bällchensender floppte «32EINS!» jedoch mit nur 1,37 Millionen und unterirdischen 5,0 Prozent Marktanteil wieder auf ganzer Linie. Ähnlich sah es auch beim werberelevanten Publikum aus, wenngleich zumindest das Jauch-Quiz mit 14,4 Prozent bei 1,28 Millionen ebenfalls nur durchschnittlich lief. Die letzte Ausgabe der Tanzshow steigerte sich hingegen ab 21:15 Uhr auf tolle 19,4 Prozent bei 1,79 Millionen. Die Rankingshow in Sat.1 konnte von derartigen Werten nur träumen und musste sich mit miesen 8,5 Prozent bei 0,82 Millionen begnügen.

Zufrieden mit ihrem Programm konnten die öffentlich-rechtlichen Stationen sein, insbesondere die ARD schnitt sehr zufriedenstellend mit ihrer Komödie «Wie Tag und Nacht». Im Schnitt sahen sich 4,37 Millionen die Premiere des Films an, dies entsprach einem Marktanteil von 15,4 Prozent. Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren kam die deutsche Produktion auf sehr gute 9,6 Prozent bei 0,90 Millionen Interessenten. Nicht ganz an dieses Niveau heran kam das Zweite Deutsche Fernsehen, das allerdings auch nur Konserve im Repertoire hatte. «Der Kriminalist» erreichte zunächst eine Sehbeteiligung von 3,98 Millionen, die zu einem Marktanteil von 14,3 Prozent führte. Im Anschluss kam «Flemming» auf 3,63 Millionen und 12,5 Prozent. Beim jungen Publikum positionierte man sich angesichts von 7,2 und 6,6 Prozent bei maximal 0,67 Millionen leicht oberhalb der Sendernorm.

ProSieben setzte zum wiederholten Mal auf die Dienste von Star-Regisseur Michael Bay, dessen «Transformers» einmal mehr auf das deutsche Fernseh-Publikum losgelassen wurden. Insgesamt sahen die knapp dreistündige Ausstrahlung des inzwischen immerhin schon sechs Jahre alten Films 1,90 Millionen, womit gute 7,0 Prozent des Gesamtpublikums einhergingen. Bei den 14- bis 49-Jährigen ließen sich 1,19 Millionen hiervon unterhalten, auch hier wurden gute 12,4 Prozent verbucht. Auch RTL II wusste mit seinem Spielfilm zu überzeugen, sahen sich doch immerhin 1,13 Millionen Menschen die romantische Komödie «Was Frauen wollen» an. Mit 4,1 Prozent Marktanteil konnten die Programmverantwortlichen zufrieden sein. Bei den 14- bis 49-Jährigen verbuchte man ebenfalls starke 8,5 Prozent bei 0,83 Millionen.

Sehr unterschiedlich schnitten die Serienabende bei VOX und kabel eins ab. Ersterer Sender schickte erneut zwei Folgen von «Law & Order» auf Zuschauerjagd, mit 1,61 Millionen war «New York» ebenso gefragt wie «Special Victims Unit» im Anschluss mit 1,80 Millionen. Insgesamt standen 5,8 und 6,2 Prozent auf der Uhr, in der umworbenen Zielgruppe wurden 8,9 und 9,1 Prozent bei maximal 0,93 Millionen erzielt. Bei kabel eins startete man mit «Castle» ins Abendprogramm, die Serie kam auf eine Reichweite von 0,85 Millionen und entsprechend schwache 3,1 Prozent aller Konsumenten. Bei den Jüngeren wurden 4,3 Prozent bei 0,39 Millionen generiert.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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